Pester Lloyd - reggeli kiadás, 1918. május (65. évfolyam, 103-128. szám)

1918-05-01 / 103. szám

, 1. F E 1l»»^^^^a»«tr>r^«»^: «-„»«».»»-»««»»»-».„M-^üvL»-. -------------------------------------------------------------------------------------------------------- >^^1 ----------------------- -^ - L ^S-pM <^ x-w‍r^o« ««, » » F^LM-GHLLM >‍?‍»»»»j. 18 lros», »«»»«?. LL» S»»»». MM WM D^M MW» . S‍or^vsssrLlvsj^WMSL >‍» Sí«,»»»,««»»!«« «<->»»,»»»>«! SS S>»«>«s, ^MM MM MM WM W> MMs WjM !'«5«sr l.r>á,^«WW»»»MM?!, us â« W»»-»«, »»«»»!>. >S L««>«, ^W^M ^M UM »»» NW MM WM MU lst^M»M^s. l‍l‍s‍ «se‍-l.-s, vLWLrâd T.LO Lrs»er. Sko«-LdUMâHI»« » â «^M ^N» >A M MM 88 ALM AM» 'V,,E^rrs S. - »‍rv k.s.A,«» V«»rySL? M r?»«Ls», KM^. LL U«W«»» M ^^M M W^> MD MM ^M MM MW MM M» WM tsstnow‍o‍-rsn k^l^tsne.^‍^Lr:« «»or‍sr» 7.LSUko»«L» ««»»WÄ.L.SHLV««». ^MM . :'«c;d v‍s ,^D6rNN»^m-.^«r'»moa^»^­«‍L«, Ssss‍vLe âÄ«L- WDW W^WM n^n W888» 8881 M88^818^8^1 8881 8^881^ küaksvrtâ tLr Ä^pâr^r »L"7L. Is-Atre« rr»7k s«7 ?»»v1«W «,4 V»>E> 'E L‍«rnorD«v nvü Mk L4 L. -Vr ^k» vtzk<s« Ldoo»«'- VLl-rlL-o1e»u 1Ä. — ^^nvskrWWWOlAsa p»«»«, MU-^L« »UQL d«r «L»Ä«V«V «W^ L^lvma keUo »vfr»eÄ«t«Llr. L^rrtr«»­ÄnAveks» ?vreL»»L»?'N «rr-T^^avL^vo»»«». 1U«7tv Vr1s5s Qls'ae «»»rWNvromo», 6s. Itthrgarrg. Kttdrrprst, M‍och» 1. M‍a 1918 Ur. 103 Kttdapest, 30. 2icaifeier der Arbeiterschaft geht diesma vor siü) -m Zeichen der v‍o‍komnrenen Z‍erküftung innerh‍ab der internation‍a‍n S‍o‍z‍i‍aokratie und a‍er Schrecken des W‍etkrieges, den gerade diese Zerk‍tung in seine b‍igs^te Periode v‍erängern gehon hat. Unsere sozia‍- demorratischen Mitbürger sind mutige Menschen, wenn sie morgen nur um ein. Jahr in daS hinter uns ende Chaos zurüc‍k‍bcken können, ohne an ihrem I‍dea irre werden. Vor einenr Jahr b‍hte die Hoffnung auf Stockho‍. Die Sozia‍demokratie schien die Aufgabe zu übernehmen, die Ham schwer fand: die aus den Fugen geratene W‍e‍ einzurenken. Sie ist an ihr nicht zum Fortinbrns geworden. Zwar hatte es eine W‍eie den An­schein, a‍s ab der Riß, den man seit Kriegs­ausbruch mirreic durch die S‍oziademokratie gehen sah, sich zu s‍c‍heßen begönne, a‍ ob e‍n‍dch gesundes Gewebe über die Ränder der ge offenstehenden Wunde sprösse, die end‍ich hei s‍o‍te. Sie s‍o es noch nicht! Sie hatte zu ge en gestanden, sie war infiziert. Die Sozia­demokratie war schon vie tveiter in sich zerfaen, a‍ daß die mensch‍ G‍e‍s‍e‍t, die zum ersten M‍a‍ von Lieser w‍etgeschichtchen Kraft ihr Hei erwartete, an ihr hätte genesen können. Das Jahr 1917 wird in der W‍e‍­geschichte der Ideen das Jahr der Enttäuschungen heisM. In der Reihe d«w Ideen, an die sich die Menschheit in ihrer höchsten Bedrängnis umsonst zu k‍mern gesucht hat, steht seither die S‍oziademokratie obenan. Jetzr hätte sic den großen Beweis für ihre S‍<‍!‍g antrcten s‍o. Der A‍ugenbick war gekommen, der so v‍iecht nie wieder- rchri. in dem der s‍oziademokratische Gedanke seinen An- j sprach auf wer‍ösendc Sendung durch die w‍e‍ Ta: krönen konntet Er war in sinenr w‍et‍a‍c‍s‍c‍h‍icht Angent ck zu dieser Tai aufgeruten. Die märsc‍hiche Ge- s‍eafr^ in einer Touerkrise, die ihre materi‍e‍ und rnor‍aiscbc'n S‍ zu v‍erschingen drohte, würde eine. Kraft, die ihren Aufrmsr hätte meistern können, a‍ ihre Rcistcrin anerkannt haben. Ein v‍s‍y‍choischer Moment von s‍ä‍r‍u‍ Bedeutung ist d‍amas nicht unerkannt, doch ungenützt vorbeigsgangen. Nur die -Mittechte ge- star.''ne.': ihren Sozichisten di' Ausreise rrach Stockho‍: ür Zra.ckreich und E‍nga:jd war b‍ß die sozraüftische Mi-aderhei: dereit, au dem internation‍a‍n Fricdenswerk des P‍roeiariats t‍e‍iunehmen, die Mgierungen ver­weigerten ihnen seboch die Päsie, âd die Mehrheits- s '"^iatisteir in diesen Ländern, auch sonst S‍a‍tei‍ter der Miichen Ltriegèpok, stimmten s‍o‍er Vergewang j‍ubend zu. Auch der Vetäurps^er der Sozia‍demokratie muß, s wton :r nur e‍hriâi ist. tief bedauern, daß sie in entschei- Í Lender Snmde io Uerhänan‍isvo versagt hat. Dieses Ver­1 Feuilleton. Étke »ene Älkekrs. Vsn Stefa« Groftm«nn (B-rüch. Tas Ladè‍Ucndfte Werk, das ich in den tzten Wochen sah, war eine neue „‍ArestiL" von einem bisher unbekann­ten Dichter: Robert Prechtt. Es wurde am König‍chen Echauspie‍ zu Dresden gegeben und mit der b‍eseeten S‍t‍i‍ angehört, die einenr geha‍t‍von Wert gebührt und die hundertina‍ nrehr wcrr ist. a‍ das Beifaetobe un­ernster Zuschauer. Nur s‍t‍c‍Nocise war die Dresdener S‍ti unizudeuten in ein G‍efüh der en Ermüdung, wei dem Drama von Robert Prechi v‍iecht doch die zte Straffheit noch f‍eht. Das Theater ist von unbarm­herziger Akustik! Nur das a‍bsour Notwendige hat im Drama Existenzberechtigung, feder A‍u‍s‍f ins Lyrische, feder Ref‍xionspfad ist, wenn er nicht-durch einen drama- tis'ben Nerv an das Grundgerüst gebunden ist, untersagt.- itzt «. Aikesrrs ist fene funge. b‍ende Griechin, die sich dem Tode freiw‍ig a‍s Opfer darbringt, inn damit das Leben ihres Gatten, Aometos, zu erretten. Es gibt Modernirätsfauatiker, die es eigen‍t‍ nicht gestatten w‍o daß ein Dichter zu deir Themen des griechischen Mythos greife. Obwoh eigent‍h die Zeit, wo die G‍e‍s‍t‍a im Dranra: „Tfa, tsa", Ju, ju", „Nee, nee" sagen mußte.:, schon vorbei ist. Ich bin nun s‍e‍ ein Feind der „Bearbeitungen". Aber man muß zu unter­scheiden wissen. Wenn Herr Ernst.Hardt hergeht und aus vem soundsovie‍ Kapit‍e eines der Bücher Mosis ein Drama macht, in dem die Bibe die nicht vertieft werden sann, verbreitert wird, ein Drama, in dem nur eine arm- z e Empfinde am Werke ist und in dem man ver­ik e‍b‍ch nach dem Herzsch des eigenen E‍rebens sucht, ,,o sage ich: Nein! Äie aber s‍o‍ ich mich verweigern . können, wenn ein Dichter die ewigen Fabe‍n des griechi­schen Mythos mit seinem innersten E‍r‍ben nachzugesta‍ten weiß? er eine Ehe i‍nnerich e‍r‍ hat. weiß, daß es kein tieferes Bündnis zwischen Mann und Weib gibt ohne A‍stis-Opfer. Ehe, das bedeutet: A‍u‍f‍ der Grenzen z‍n s‍e‍sschev! Mei und Dein; Ehe, das bedeutet: hundertma seiner s‍e‍st vergesseri und des anderen bewußt werden; Ehe. das bedeutet: tausendm‍a ein Aufgeben seiner s‍e‍st und sirr freudiges oder ergebenes Opfern für den anderen. Desh‍ab gehört die A‍stis-Fabe‍ zu den urewigen Themen und desha schafft jedes Zei‍t‍a‍r sich eine neue A‍stis, von Hesiod und Euripides bis zu Hai^ Sachs, G‍ Wied, Hofinannstha‍ Rainer Maria. R‍i‍ und bis ze 'es,',» neuesten: Robert Precht‍ * Ma» hat so v‍i‍e T.agöd der Unreife i» den ten Monaten mir ansehcn müssen, daß es erguickr, e‍ndich ein­m‍a dem Werk eines Mannes hinzuhören. Nie kann dar A‍ftis-Probrn von einem unreifen Geist b‍e‍hande werden, iur einer, der das Leben schon fest in die Arme genommen hat, ist reif fi'ir das A‍stis°Drama. Das Werk von Robert Precht‍ hat die antike F‍abe frei nach S‍ebst­e‍r‍btem ausgesta. Man weiß, daß die „‍Akestis" des Euripides eher Konwdce a‍ Tragödie isr. Hera‍k‍s kèhrt bei dem gastfreien Abmeios ein, zech: nach Herze‍n‍s‍t, während die Leiche der A‍iesris im Hause aufgebahrt ist, und sühnt seine Ungeniertheit damit, daß er in die Unter­we hinuntersteigt und die schon Verschiedene dem Hades wieder entreißt. In dem angenehmen S‍c‍hßakt führt er dem Witwer die erst v‍e‍r‍scherte, dann e‍nthü A‍ wieder zu. Eigen‍tich ist die „‍A‍stis" des Euripides mehr eine Verherr des besten Husarenstüc‍k‍ns des He­r‍a‍ks. Bei Precht ist Hera‍k‍ eins unweseure Figur ge­worden; er dringt w‍oh mit Admetos in die Unter‍wet ein, aber A‍ verschmäht das zweite Leben. Nicht griechisch, sondern indisch ist die Geste der A‍s. A‍is ist enèsart: _ ........... So ich ossnen Auges Das Spie‍ der großen Täuschimg wiederschouen? Und wieder ben s‍o‍ ich, um zu sterben? Was war ich denn? Ein k‍ner Tropfen Tau, Wie jeder Morgen M‍i‍ionen aus‍s‍t, - Und die ein kurzer Strah‍ der Sonne tötet. Sie waren da, — und sind schon nicht mchr da."„< ,­Je dringender Admetos wird, desto mehr^^cntrückt ihm A‍is: „........Ich werde wandern Durch N^eoernen hin bis an den Sircnw, Wo das Vergessen an den K‍ppen brandet! In seiner Purpurg‍t zu ruhen, tiefstes G‍ck Für den, der müde ist! Nichts mehr ersehnen. Nichts w‍o‍n, nichts mehr wünschen, nnhts, nichts, nichts mehr — A‍ nur zu ruhn, und toissen, daß man ruht." Man sieht, .diese A‍stis könnte Maya heißen. Dit Figur konnte eè entstehen in einem Jahrhundert naH Artur Schopenhauer. Während Admetos zur Erde zurück» kehrt, entschwindet A‍stis im wes‍enosen Raum, im Licht, im Nichts, im w‍etermmspannendcn S‍c‍heigew zeugt für die Kraft PrechtIL, daß er sein Bestes dort gibt, wo er ftei vom Mythos ist. Man wird nach dieses knappen Dars‍t‍e‍ die an vie Schönheiten vorübevf gehen muß, erkennen, daß hier nicht einer jener.inne‍rich armen Bearbeiter am Werke war, die ihrem Mange‍ an Erfindung durch A‍u‍s‍pderung a‍r Literatur nach« h‍efen, sondem v‍i‍eehr eine reife Pers‍ö‍nchkeit» die aus innerstem E‍r‍en schöpft. .Es ist bemerkenswert, daß dieser Autor erst mit 42 Jahren hervortritt, ohne dii Konvunen des Ehrgeizes, ohne die Affektationen dn Gecken, sondern mir einem im Grunde s‍c‍h‍ten Werck^ Fre‍i‍ f‍ehen dem Drama auch die Tugenden der Ju» g‍e‍ndchkeit, seine Sprache könnte g‍, seine B‍id« origine‍er sein. Aber kein Zweife der ruhigen Kran dieses denkenden Dichters werden wir wieder begegnen..j » Nach der Aufführung der „‍Akestis" machte ich mit die Freude, mich ein paar Tage g an den Q‍ue dej Motivs herunrzutrcibcn. Ich kam auch zu dem fast ven s‍c‍h‍o‍en, nur in Auszüge» s‍r‍enen Gedicht des Hesioi- in dem.eine ganze 5kette der schönsten Dramen aneinander gereiht ist. Ä‍stis ist nicht einnia‍ das sckönste G‍ed i:i dieser Kett:?. Das schönste scheint mir v‍ie-mehr die Eif Z‍ahung von Koronis, der Lnpitheii-Jirng, frau, die einst im See Boiba badete. Dort erbckt A‍poi die Nackte, ist sofort Feuer und F‍me, f‍ä‍t ihr zj Füßen und gewinn! d:e Badende so rasch, wie nur «ii .Gott gewinnen kann. Wie A‍p‍oo von ihr geht, verspricht er ihr, den Sohn, der unzweif‍e‍aft kommen wird,, zr aaen trifft durch sie hindurch den G‍ an die Idee ewst; den G‍ an die ins Leben wirkende Kraft v‍e‍ Idee immer. Der Veranmrngsprozeß der zivi- rerten Menschheit t am unaufhasten im Idea‍en, sind nie sind mehr idea‍ Güter zugrunde gegangen, ohne Gegenwert vernichtet, an ein Phantom unwiderbring‍h s‍c‍h‍rt worden, a‍s in den Monaten, da a‍ä‍h‍ch )ffenbar wurde, daß der W‍etkrieg durch die B‍e‍ußt- rrachung des W‍ins der arbeitenden und denkenden Menschheit nicht, sondern nur durch sich s‍e‍st beendet wer- n kann. Wer wankte nicht in dem G‍en an eine Idee, e.nur auf der einen Seite des Schützengrabens die Her­fen bezwingen konnte, auf der anderen aber, der Haupt» ache nach nur den Spott über ihre Ohnmacht sntfes‍ieie? die Leiden der V‍öker waren .zu icht — pnsä‍gich diese V‍ö‍er auch in den gegnerischen Ländern ne Idee der V‍ö‍brüderung, auf die das P‍roetariat n seiner internationa‍n -Organisation eingeschworen war, nuß zu icht gewesen sein, dc: der Kriegswie sie in der Wagscha nach krtrzein Schwinger: einpo‍rschne machen connte. Uebcrhaupt hat der Krieg dem Gedanken der Z‍vidarität der V‍ö‍ inen Fuß auf den Stacken gesetzt,- eine Demütigung ist heute ti-efer denn je. Die Idee der Vrüder‍chkeiL harte sich im Fri-eden Organe geschaffen, vie dern Menschheitsidea‍- des fried‍chen EinAanges zwischei: a‍en Nationen den Boden urbar machen s‍o: )ie Jnierpa‍rameutcrrische Union auf Lern poen Ksbiete, die internationa‍n G‍e‍hrrenvereinigurrgen im Bereiche de.s geistigen Fortjcbritrs, die Freimaurerei in re» scziâthischen Beziehungen. Im Kriege, a‍ just wo sie zum Hei der W‍e‍ sich zu bervähren G‍e‍t gehabt hätten, sind diese in Jahrzehnten unverdrossener Friebensaröeit gesponnenen .Fäden zerrisien. sind diese >c!n S‍daritätsgedcrnker: gewidineten Einrichiungen über i‍cht zusammengebrochcn. Dir -müßten an unserem Da­sein verzweif‍en, wenn wir »ich: hoffen dürften, daß dieser Zedanke sich aus der Schmach seiner Kapit‍u‍erung noch wheben wird. Doch jetzt sehen wir nur seine Schmach. Die Lnttöuschung, die uns iedergeschmettert hat, trübt v‍ie­seicht den B‍ck für Erscheinungen, deren, zarter Ver- jeißung wir vor einem Jahre v‍iecht zugejube‍ hätten. W‍oh sehen wir 'N E‍ngand, in Frankreich, in I‍taien :ine tiefe B‍ekommenheit der Masie, einen dumpfen G‍ro i ;egen das -sich e‍rfiide Schic‍k‍sa auch eine ingrimmige Verachtung der Führer, chervo-rgehend aus der nicht r < uifzuhaden E'ckenntnis, daß diese verhängn‍i‍svoen Männer ihre V‍ö‍ verbdet und in ihr E‍d geführt jaben; aber die Kräfte, die den grausamen Verführern sie Peitsche aus den Hmcken s‍c‍hge:: würd^en, )ie isie über ihre» Opfern' schwingen, sie sind v‍iecht schon da, :‍u‍r Auge sieht sie nicht. Der g‍nde W‍i f‍eht, das Unrech: von der Herrschaft zu stoßen, dem Recht, koste es, was es w‍o zum Durchbruch zu verhe‍n. Die Soziamokratie, di« durch den Feh‍s‍chag ihrer Bemühungen im Laufe des W‍etkrieges zum zweiten M‍a‍ g‍eähmt worden ist, zeigt Krankheitssymptome, die an ihrem Aufkommen verzwei, f‍en machen. Sie ist in den Ententedern die mehr ode« ger diens‍t‍ige Magd der den Krieg schürenden und zu ihrem vermeint‍en Nutzen v‍erängernden Mächte g‍ebieben, dener: es g‍e‍rgen ist, die Arbeiterschaft Irm die Einsicht.in ihre wahren Jnreressen AU bringen. Und nun ereigne: es sich v‍o‍ daß die kriegerischen Arbci» rerparteien der Entemeiänder — eher v‍iecht a‍ dercir kämpfende Armeen — Stärkung erha von Amerika her. Die Londoner E‍r‍krung der amerikanischen Arbeiter« b‍evochtigten, die Beschickung jeder internation‍aen, Arbeiterkonferenz sc ge verhindern- zu w‍o‍en, a‍ deutsche Truppen auf f.?ind‍cm Boden stünden, scheint i das Begräbnis eines neuen Stockho‍ einz‍u‍uien, bevor s der Gedarcke aus seinem Grabe noch auferstanden wäre.! Aehn‍ich wie die P‍roetarische Internationa‍ hats auch die kirc‍hiche de^ Kathous im Kriege versagt, s Auch die aus gepeinigten Seen zum Himme‍ steigenden! Gebete haben den Frieden nicht heruntergebracht, auch der s G‍ube an eine über a‍^- Menschen‍eend und Menschen« g‍ck unverrückbar w‍ade A‍acht nicht, in desse» Namen das Oberhaupt der k‍a‍t‍h‍o‍ Kirche seinen Fiie-- densruf mit heigem Vekennerernst und Bekennereifer mehr a‍ einma au die V‍ö‍er gerichtet hat. Auf dies ehrwürdigen Worte des Papstes ist vom anderen Ufer keine Antwort gekommen. Die römische. Kirche, die früher oft kriegerische Verwickgen geschürzt., aber sie, soba‍ sie konnte, auf‍sen geho‍n hat, sie ists' gegL» die -Furie des W‍e‍rieges schwach bis zur Ohnmacht. Die Rede Benedikts XV. verha‍te in der Wüste. Seines Be'mühungen, für die Friedensbereitfchaft der Mitte‍­mächte im gegnerischen Lager die S‍eeen zu gewinnen,, sind e‍rfog‍ g‍e‍b‍ Die W‍e‍errschaft über di« Gewisse::, deren Bürgschaft die Kirche :n ihrer den ganzen E‍rdba umspannenden Organisatton zu besitzen wähnte,^ hat sich a‍ I‍usion erwiesen. i Und doch: man gibt sich nicht auf; man kann Li«^ Menschheit, deren Gebreche:; zum Himm‍e schreien, nichts veren geben, noch immer nicht. Und wenn man an^ einem, dvrser schönen, unen‍dich tosurigen Frühngs-^ übende in sich hmeinhorcht, regt sich noch immer eins Zuversicht, die einen zum T‍e‍sen stark macht, die einem, z‍u‍fste-rt, daß v‍iecht aus dem Uehennaß der Ernied«! rigung die Erhöhung wächst, daß das empörend Sinn‍s«, dennoch überwunden wird und durch die UeberdunA noch einen großen Sim: bekornmt. Die See der Zeit vor denr W‍e‍kriege oauschr rnir fernherk‍ngendem, seof Tone herauf. Unendes W‍e‍ ist in diesem Tone. Aber« ........... Ich we-cde '.oandern Ä.

Next

Sign up Sign up
/
Thumbnails
Contents