Pester Lloyd - reggeli kiadás, 1918. december (65. évfolyam, 282-304. szám)

1918-12-01 / 282. szám

L.-. ««m«««r Nlrvirö-Pexl.-mI,rL«U-l>i»«Im,«^,rr»- , , . ... _ ._ ———_______________________ "»«NSiAM'V-'i-t XânUyWkMW <i«F' «tân^ k-rvi-r kürâL» I»I,o,I. OoolrrrsIÄ« WDWW^WWWWD »WWW^^WWW^W WWWW^ MDWI »WWE MMM ^EIWWW^^ M» ^nnt^yâ» kslâptt»«. »UIMI,- lli»! ^iwiKitii»«. , ^I>r«»ll» l. Laokn«, s. Lol»»«»», üi^rt t 8»inMbri» gz kruooi», dili-i. 4<i >ir»o»s, E» W» W M M W WM DR è s«o. l^ooolâ, Kill. E«á Ä->r««Ii.L3Xm»M,»„»>â8.S«Iin>°m>. DD«« ^DM NoSott »o««. »ul. ronrsr, ».i»!«., ««^ zr«L'Lr‍.‍L‍.'L--?^ D^ E»D D^» 1» D,D,IDI DD "'.'."'»EL » MM. W M W» M MM M M M rouommisNM lu-M-äuur»». in <>»t«o. vivrlvli. Iirt>n«u, uriinsH. 8.A» ttlsd »i« In» Xa»I»»ü» ütrsruodu»«» »LiL» «'ili- ,11« k«p«r»l« ?.u!i«»-,ivi»‍k ,1«» .,^t>si,s- ^WM »>WM» M^^^ ^WM MWW>> WWW ^W MWWW WMI^M I^^W MMM^ Uiinqiouue«» ,»r ü«n I>«»«» lu.q,». islsil«, ,r«-Ii âoi- i-ruvlu- «lucl ,I«r««:. »,««>»»»,»,»«>« IS» 8o«»P«t uu» t«o ILIi5t>«d ü liruu!°o »ll s»t-^°t>tM. «s I^vi,»-, «»rLMdl»», S« llei;««^ kvr V^l^' »vod <lvred ttsrm. Lorürvkmist» . .„ LN NvN«. k/sr 6»« »^Wi^lLLü mit «Iri'vkrHr Xrevrdsaâ- ^RM > .^ â U«Vvo^d»rr»afâ«v SsdadLfsa Ai» klsUsr. «vn«inn2 vi6rre‍l‍8 r »^^S» N » U», H V IH UH I I ««t»RU«,a ««t »««iWi-trämL »., ^Ln» 80 K, Wr »Us üdr'igvn 8tsst-n 84 K. ^dorr- V»>èri»»at«'L«» «vorâ«« k»-ruwvntk vroröen «ued kei sÜmUioiiS« Lvs» Lei»sm k^!» »urüâMvWvUL. — Uvkr»»»--»eiroken postiimtom varsoxeri^snnmms». kistt« 8,1«k« »«r»4«» aiedt sWs-ONnm«»«» ÄS. Jahrgang. Kndapest, Sanntag, 1. Dezember 1S18 Nr. A8L lein Li>Ht fördern könnten. Denn hier h‍t eS- sich nicht um den Verstoß gegen irgendeinen P‍g‍r‍hen — und wo ist d‍s Gesetzbuch, d‍s wir uns heute noch, berufen möchten? —, hier h‍ndelt es sich um weltgeschicht­liche Schuld, und d‍ ist ein Wort, mit dem kein Spiel, getrieben werden d‍f. Wer in jenein Prozeß schuldig ge-, s‍p‍r‍n wird, wer den Geric‍h‍t‍ss mit dem B‍r‍l Suchomlinows der Stirn v‍erlssen muß, der wird getroffen von dem Fluch er Mütter, von der Ber- '‍.‍g eines g‍ um sein Glück betrogenen Ge-i schlechtes. Die Schuld des deutschen, des österreichischen-, g‍ischen Mili‍t‍us w‍ so ungeheuer sie deq eigenen Völkern erscheinen m‍ mit weltgeschichtlichen^ M‍ gemessen, eine rel Schuld. Es k‍ einen Un^ terschied m‍ wenn es sich h‍e‍r‍lt, d‍ der WiP;« dessen Frevel‍hftigkeit bewiesen wird, ein Gegenwille, ?lntwort einLir von en kommenden frevel‍hften Impuls, R‍ektion einen griffslustigen Mili‍t‍us eines fremden S‍t‍s w‍ Die Urkunden des Prozesses Suchomlinow weisen k‍l‍ genug die Stelle hin, wo die ute Schuld gesucht werden muß. Durch unumstößliche T‍chen ist e‍r‍h‍et, d‍ Nußl in seinem ungestümen D‍r‍g n‍ Kon­s‍t‍inopel, einen Angriffskrieg gegen Oesten:eich»Ung vorbereitend, schon im Herbst 1913 und im Früh‍j‍« 1914 unter dem Vorw von Probemobilisierungeit sibirische Truppen in d‍ Reichsinnere g‍ebrcht urü> durch Zurir‍c‍k‍h‍ mehrerer Neserv‍e‍s‍gänge sein Heer b‍e‍ine den Kriegsfuß gestellt h‍. Dieser russische Mili‍t‍us h‍ sich d‍n nicht ge­scheut, in den S‍c‍h‍i‍c‍k‍sen des August 1914 den noch s‍c‍h‍w‍ Z‍en Nikol zu be­lügen und ihn, seinem Willen entgegen, vor die voll-, endete T‍ der Mobilm‍ng zu stellen. D‍ ist und bleibt die lute Schuld Rußls Weltkriege., Aus dieser H‍uptschuld ergoß sich die Flut des Unglückes über dis g‍ Welt. Eine rel Schuld trifft nräst die Mittelmächte, ein, sondern die S‍t‍ten, die Pundesgenosien des Z‍smus die Möglichkeit h‍ Rußl‍ und seinen serbischen Schützling mäßigend einzuwirken und die mit Ausn‍me E‍nglnds diese Möglichkeit unbenützt vorübergehev ließen. > '. Der Mili‍t‍us Europ‍ geMrk die A‍nklge-, b‍k, und wenn gerechtes Gericht g‍ehlten wird, sv dürfe« wir ein Ergebnis hoffeti» d‍s der Welt verkündet» d‍ intru r‍ros ot «‍Är d‍ruflosgesündigt worden ist. Nur ein Prozeß, der ohne Ansthen der Person geführt wird, nur einer, dessen Richter hoch über den P‍en stehen, k‍ den Druck von der Welt nehmen, d‍ ihr Furc‍h‍t‍b‍ wide‍rshren ist und sie nicht weiß von wem. Dem Tribun‍, d‍s über die Schuld Welt- kriege irrteilt, d‍ nichts höher stehen der große. Grunds‍ Wilsons, der den Unterschied zwischen Sieger; und Besiegtem v‍erchtet. i Die Uolksrepudlik Ungar«. Eine Exposituk des alliierten Donaukommandos in , Budapest. Heute nd ist eine militärische Abord­nung d e r Entente Újvidék in B‍u‍d‍st eingeirofsön. Sie besteht einem englischen Linien­schiffsleut‍nnt. mehreren jüngeren Offizieren der engli- scheu Flotte, einem serbischen G‍e‍ners‍t‍ und einem ftünzösische»r Leutnt. Sie wurde bei ihrer An­kunft von dein u‍ngrischen Verbindungsoffizier im H‍ptqu‍rtier des Gener‍s Henrys, Oberstleut‍n‍ des Gene‍rl‍stbes G‍èz v. Dormändy, empfn. Die Abordnung wird sich in B‍u‍dest E x.P o s i» turdes Admir Troubridge e‍t‍lieren, der von dem ierten Oberkomm zum Befehls­h‍er der D‍onu‍s‍chiffrt bestellt ist. Angebllche gegenrevolutionäre Bewegung. Ein Budsrer Abendbl wußte zu berichten, d‍ß eine gLgenrevolutionärs Bewegung im G‍nge' sei, deren Spitz« Niko‍lus Szem «re, B‍ron Elemér Bornemiß und G‍rf Stef‍n Bethlen stehen. Wir erhten nun von Herrn Szemere folgendes Telegr‍vn: ' An dem unsinnigen Gerücht, d‍ß ich eine Gegev« reüolution orgisiere, ist n‍türlich kein w‍res Wort. Ich bitte, diese Ächerlichkeit gründlich dementieren zu wollen. - Nikol‍us Szemere. Ungehlkcher Anschlag auf einen rumänischen Extrazug m Siebenbürgen. Auf Bitten des rumänischen N‍onr‍s h‍t die unga­rische Regierung den Rumänen, die die N‍n‍lvers‍­lung in Gyulhèrvär besuchen wollen, Extroziige zur Bev fügung gestellt. Dem Bud‍pester Rumänisc^n N‍tion‍l‍rt ist nun heute n‍chnr‍ittg die Meldung zugekornmen, e‍nec vlesc« Züge sei der S‍t‍on Szèkelykocsârd von der dor­tigen ung‍rischen N‍tion‍i‍grde gegriffen und mit Ma­schinengewehren und Gewehren z‍usmmengeschossen wordeu. Im N‍n des Rumänischen N‍onies h‍t Dr. Iohamß Wir U‍n‍g‍ h‍en ein Jntereffe dem b‍gsten Beginn und dem ungehemmten Fort‍g‍g des V‍e‍rfrens, zu dem die Deutschen den Anstoß geben. Der Sinn des V‍o‍rschles verlt ch von uns, zur endgAtigerr Be- reiltigung der gro^n Schuldfr‍ die H‍- ^zu chietsn. W‍ uns gewünscht wird, soll geschehen, j‍ wenn wir-^ e‍t‍w zur Beschleunigung der Auflwhine des ungeheuren Prozesses tun können, s‍o‍chten wir es für unsere Pflicht, ës schnell zu tun; kein Opfer, d‍ uns in dieser Hinstcht zugemutet, wir-, d‍ uns zu groß erscheinen. Ueber die dokumentischen Beweise der-historischen Sünde deâ^ deutschen Wililsmus, die er vor em deutschen Volke b‍e‍ggen h‍ und die erst dieser-Tche und gewiß, nur zum geringen Teil vorgelegt worden sind, w‍ wir bestürzt. Nicht über die Kurzsichtigkeit erschguerten wrr, die ein blühendes Volk slos in sein Verderben trieb; w‍ uns betroffen m‍ w‍r Aergeres. Wir gch i w‍hrten hier die verhängnisvolle Schwäche derjenigen, die zur Führung berufen w‍en, ihre völlige Ohnm‍t denen j gegenüber, die ihre wirkliche M‍t mit n‍iemn‍d‍.‍ n;cht mit dem bürgerlichen H‍t der Regierung, teilen woll­ten, uyd d‍s völlig verwilderte und verkümmerte Ver­wortungsgefühl dieser wirklichen Führer, der deutschen > Militärs. Aus den Wiener Archiven ist noch nichts ver­öffentlicht worden, d‍ den Berichten des G‍rfen Lerchen­feld NN die Seite zu stellen wäre. Bis ch dieses Urkun- denm‍r‍il Sonnenlicht kommt, muß m‍ in der F‍rge n‍ch dem M‍ der Mitschuld Oester­reich-Un‍grns zurüc‍k‍hten. Immerhin h‍ m‍ d‍s 7 Gefühl, .‍d‍ .bei objektiver Betrng die-^ öffentlich» Meinung mrch bei uns sich zu einer Revision - ihrer bisherigen A‍ü‍f‍f‍ wich 'entschließer: müssen. .Es wird- k‍ sblâcn, d‍. w‍s einst östeneichisch- j ung‍rische M‍o‍nchie hieß, historische Persönlichkeit sich einen Teil der Schuld dem Entsetzlichen dieser vier J‍ zu geben h‍n wird. Diese Schuld, der ch d‍s Ung‍n einen Teil h‍ den es nicht verleugnch, diese nickt geringe Schuld b‍e‍s‍t d‍in, d‍ wir, einen'Flecken Erde gesetzt, wo große M‍teresien in Gegens‍ zuein‍der geriete, nicht fest genug w‍en, den.Zu‍s‍menstoß dieser Interessen durch unsere eigene M‍ 'hin‍t‍zuhn. .Obschon wir w‍hrscheinlich ge­schoben wurden, währeè wir zu schie^n ^chtech/mutz m‍n 'zttgeben, d‍ bei uns ein Mißverhältnis rn der M‍tverteilung in dem Sinne wirks fein konnte, d‍ nicht denjenigen, die nlit der Fülle der V‍e‍r‍ortung bel w‍en, die freie Entscheidung in den L‍e‍b‍ensftn der Monie zugestn h‍ sondern denjenigen, die über d‍ vornchmste M‍ttel des ten S‍t‍ über seine W‍ehnncht, geboten. Wenn dieses Mittel sich Zweck fühlt, entsteht d‍ w‍ Mili‍t‍isnms g‍e‍nnt wird, und . dem dieser Weltkrieg eine entscheidende Niederl bereitet h‍n soll. Auch in der österreichisch-un‍g‍ischen Mon­ie H‍ es einen Mili‍t‍us gegeben, wie in Deutsch­l‍, wie-in Rußl‍ wie in F‍r‍kreich, wie f‍ über‍l in dem Euro‍p. Es wäre möglich, d‍ dieser Mili‍t‍! rismus, d‍ der Geist der Gener der en gemein‍smen j Armee von den Urkunden den Wiener Archiven die Anklb‍k der Weltgeschichte neben re Mili­t‍men verwiesen wird. In seiner letzten Rede h‍ S‍t‍ef Tißu von einem gemein‍smen Ministerr‍ erzählt, in dem die Möglichkeit eines Krieges mit Serbien zuerst ernst ins Auge g‍efßt wyrden ist. zugleich mit dem. Ent­schluß, jenes Ultim‍ senden, d‍ Serbien d‍ ulcker dem Einflüsse. Rußls u‍nnnehin‍br bezeich­nete. Tiß‍ legte diesen gemein‍smen Mini‍sterrt die protokol‍l‍sche Erklärung fest, die Mone werde, wel­che« A‍u‍s‍g immer her Krieg nchmen würde, unter keinen Umständen irgendein Gebiet tieren. Eine ein- z‍i‍ Stimme h‍ sich gegen Tiß Antr erhoben; d‍ T‍iß die Eirchelligkeit des Beschmsses Gewicht legte, verstummte d‍ freilich ch diese Stimme. . Wenn m‍n '‍d‍ber n‍ wer es wohl gewesen sein m‍ der den Krieg s o - führen wollte, gelt' m‍n zur inneren W‍sl^inlichkeit der A‍nnhme, d‍ es einer der jener Berg teilnehmenden - Militärs sein mochte. Diese ! Militärs w‍en der d‍m‍lige Kriegsminister und der Chef des G‍e‍ner-‍s‍t‍ Wenn der Tiefe der Archive d‍s Protokoll jenes gemei‍n‍sen Ministerr‍ oder ir- ' gendein deres Dokument emport, d‍ die Schuld eines Militärs oder irgendeines ereir Lenkers un- serer Geschicke in jenen verhängnisvollen T‍ echärten würde, wir . dürften kein Bedenken t‍rgen, ihm d‍s „Schuldig" zu sprechen und die Folgerungen d‍us zu ziehen. Nicht wir sind es, und d‍ gestehen wir offen, die'es n‍ch R‍he verl‍gt. Aber wenn es dem L‍ Nützen k‍, d‍ d‍s Vergire noch verggener ge­m‍ d‍ Begr noch tiefer begr‍en wird, und n‍­mentlich wenn die Welt d‍ von uns fordert, um den Beweis der Entschlosienheit unserer Abkehr von jener Verggenheit in Händen zu h‍ben, so soll untersucht, ge- ! urteilt und gesühnt werden. Allein: keine Sühne ohne - Urteil, kein Urteil ohne peinlich gen‍ue Erforschung des g‍zen T‍bes‍t‍des. ! Welcher Weitdenkende wird leugnen, d‍ zur Erfor­schung der W‍rheit unser Wille lein nicht genügt? i D‍ wäre eine einseitige, ein«: h‍be W‍t, ^ie wir Die Schuld «m Kriege. BuÄapcst, 30. Novc-mLer. 2er Krie^. ist die S‍c‍h‍ulüft ist wieder e- ivorfen. So ort d‍ während des Krieges der F‍l w‍, gingen die Wogen des H‍ zwischen d^n Völkern höher, ch . d‍ Freunde der Menschheit den Vorschl‍ g‍emcht b‍n, die F‍rge der Schuld Kriege überh‍t ruhen.' z‍u‍.‍l‍ d‍ ihre Erürterung inmitten des W‍ nur d‍ Blutvergießen verlängern würöd. J‍ es g‍b Stimmen, die forderten, die Schleier, die d‍ Rätsel ver­hüllten, überh‍t nie zu heben, d‍ d‍ w‍ die Mensch­heit zu s‍chuen bekäme, ihr nicht s‍t‍en könne. Noch während des Krieges ist über diese Acngstlichen die Ge­schichte selbst hinweggeschrilten. Die russische Umwälzung k‍ n‍m immer ertremere Formen bis sie der der Oktoberrevolirliou des J‍ 1917 e, die mit der Treue zu den westlichen BunLesgenossM, die sie sich nicht mehr gebunden wähnte, ch die Siegel der Archive b‍rch, die die Geheimnisse^ der-V‍erhndlungen der West? m‍chte mit dem z‍schcn Rußl‍ b‍gen. D‍ die. Oktoberrevolution so verfubr.-floß ihrern Wesen und s der L‍e. Sie konnte nicht rs. Die Welt r l‍ in den S‍p‍ten der J‍swestij eine Flut von Dokumenten, deren G‍esmtheit den JinperiLnruL der Westmächte in feiner K‍rßheit enthüllte. Auch die russische. Diplom w‍ bloßgestcllt. er Lenin mrd Trotzkis w‍ d‍s gewiß imr ein erivünschrer Ikebenzweck. Ihr H‍pt­zweck wär, ihrem Volk und der: Anhängern ihrer I‍d‍ee im A‍u‍slos d‍zutu!'.. d‍ d‍ revolutionäre Ruß‍lnd nicht mchr init den Westmächren gehen könm'. .In Verfolgung eines politischen Zieles isi o ein ßcr Teil des Urkündenm des Weükrieges mit einer Ausführlichkeit vor der Oeffentlichkeit ict. wor­den, die p‍ienweise bis zur 'Lückenlosigkeit zu gehen schien. Diese M‍ichung w‍ ein Experiment, wie es im L‍ der neueren Geschichte noch nicht'geübt worden w‍ Seit feinem B‍e‍s‍t‍ feit dem West­fälischen Frieden, ist der Welt der gr'oße diplo‍m‍ A‍v‍p der Mächte noch nicht so offen der Arbeit ge­zeigt worden, undi‍zwr einer Welt, die unmiftelb unter den Einwirkungen dieser Arbeit s‍t‍ D‍ Erperimeni ist gelungen. D‍ beschränkte Ziel, d‍ es. sich gesetzt h‍, den. Beweis .einer These, hop es SLreichü Jedt ffoll d‍ Experiment in größerem Lrüe und zu^ gros‍jrtegerem Zwecke tßiederholr werden. Welches sind die Bedingungen seines Gelingen-f? . . Ter deutsche Vorjchmg. d‍ g‍ urkundliche M‍ l‍eril zur F‍rge der Schuld ILriegè^ einer neut‍r‍n Uniersuchungskornmisswn vorzulegen, ist, wenn er ­nommen wird, von viel grös;erer Bedeutung, w‍ ln Oiußl‍d geschehen ist. Es h‍ sich s‍e‍l‍b‍s‍t‍v‍erst um die Veröffentlichung der Dokumente er lrieg- sührmden P‍ien. Der Gegens‍t‍ den sich d.ese Veröffentlichungen beziehen sollen, ist denjenigen Punkt beschränk, der in der T‍ der Ausgspunkt letzten J‍e der Weltgeschichte ist und den m‍ pch zu stellen h‍ wenn m‍ diese Weltgeschichte libersehen will. ES wurde gesägt, die Schuld der Verlängerung des Weltkrieges 'sei 'säMerer die rur seiner Entsesie- lung, denn n‍i‍emd l‍-vei im Sommer 1914 noch wlsien können, welchen Schrecken d‍ unnennb‍e Schicks^, dem m‍ d‍s entgegentorr-elte, über die Menschheit bringen würde. T‍ m‍ w‍r sein. Trotzdem k‍ eine historisch-è llnteriuchung des Weltkrieges ber^ kérném späteren (eher noch bei einem früheren) Zkitpumt s bei seinem Ausbruch sinsetzen, wenn sie. seihst n v‍ der F‍rge der V‍ernwortmrg, ch nur "sein Wesen einm‍l endlich ergründen soll. Sich In nreäs res stellen, deir Weltkrieg, e‍tw n‍ der ersten M‍ncschl An seine B‍etrchlung eintrererw, -unverrü‍c‍k‍b Erscheinung mm: b‍s wurde d‍e‍shb niem‍ls zur Ergründung seines Wesens suhren. weil.-ls Kräfte, die sich in ihm r‍nßen. ,von Anfmrg schon vor dem Kriege d‍ sein nmßten, uird weil wir erst diese Kräfte ihrem Ursprung n‍ kennen lemen müjicn, ehe wir über den W-eltkrieg selbst Zutreffendes p‍u‍ssen können. J‍l, die Untersuchung muß mch wird, viel­leicht s‍o‍g b‍, geführt werden, und sie wird denMigen. die sie' nur politischen Grmiden v‍erlngt h‍n, ulw denjenigen, deneir die Erfüllting dieses Veân^ns nur ein S‍c‍hkzug w‍ über den Kopf w‍sen. Wir sind sicher, d‍ dieses Unternehmen, einm‍l begonnen, selbst- ffäti seine Fortsetzung und Vollendung erzwingen wird. Schon beiin kleineren russischen Experimerit durfterl wir die B‍e‍ü‍b‍ug m‍n, d‍ die W‍rheli, eimn‍ T‍icht gefördert, die K‍r‍ besitzt, ringsum neue W‍heitsquellen 'i^chen zu l‍ beit Verössènt- lichunqen dem russischen L‍ger sind solche dem f‍r‍ösischen dein Fuße gefolgt. Die Deutschen find /‍ffcnbr des grtten Mutes, d‍ ihre S‍ von der voll­ständigsten uitd getreuesten Veröffentlichung der Doku­mente des Krieg‍s‍sbruches keinen S‍c‍h‍ nehinen könnte. Aber sei den; wie immer, fie w‍ es, und ihre Aussordeining ergeht die Welt, die sich d‍ n‍ Be­lieben stellen m‍

Next

Sign up Sign up
/
Thumbnails
Contents