Textil, 1926 (6. évfolyam, 1-24. szám) - Magyar Textiltechnologusok Lapja, 1926 (7. évfolyam, 1-7. szám)

1926-01-01 / 1. szám

i960 1. JANUAR 1926. IIIIIIIIIIIIMIIIIillllllllll ELLENŐRIZVE AMA KR 'ARMUZ. ANAK ORGAN FÜR TEXTIL INDUSTRIE UND TEXTILHANDEL DER DONAUSTAATEN A DUNAI ÁLLAMOK TEXTILIPARÁNAK ÉS TEXTILKERESKEDELMÉNEK SZAKLAPJA SEMI-MONTHLY TRADE-PAPER OF THE WHOLE TEXTILTRADE IN THE DANUBIAN STATES ORGAN BI-MEN SUEL POUR TOUTES LES BRANCHES T EX TILIAIRES DES ÉT ATS DU DANUBE RiimminmimiiimimiimiiiiMiMiiiimiiiiiiuiiiiiiiiimiiimimiimimniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiimiiumiiuiimuiiimmmi iitiiiMiiiimiimiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiuiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiimmiimmiiiiimiiimimiiimiiiHiiiiHi .. Jahresabonnement Chefredakteur^Föszerkesztö: Ungarn................................ K 2.40,000'­OTTO ACZÉL Redakleu r^SzerkeszIö: ELEMÉR PAJZS Deutschi. u. übriges Ausland Schw. Fr. 16'­•llll>1lllllllllllllllltll|llll|lM|||t|||M|||[l|||!|||||||||||||t|||||IIIIIIIIIIllltl1IlllllillllllIlllllllllllllHIIIIIIIlllllllllllII<lllllllllllllllllllllimillllllillllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllM!llll1IIIIIIIIIIIIIIII[l(1lllllllltllIIIIIIIlllllllll!lllllllllllllllllllllIIIIII'nilillllllllll1’t1IIIIWU Redaktion und Administration: jzerkesztősíg és kiadóhivatal: BUDAPEST, IV, SEMMELWEIS UCCA 27 Előfizetési ér: Egész évre K 240.000, félévre K 120.000 «* Telefon 147-11 Erscheint am 1. u. IS. de* Monats Deutsch-Österreich Tschecho-Slovakei Jugoslavien . . . Rumänien .... Bulgarien Ö. K. 240,000- ísch. K 120.- Dinar 200 — Lei • SOO-- Leva 400­Der Landesverband der ungarischen Fabriksindusfrieiien zur Zollfrage Die Bedeutung der textilen Produktion— Der Landesverband der ungarischen Fabriksindustriellen hat jetzt unter dem Titel ,,Vámpolitika és kereskedelmi szerző­dések“ (Zollpolitik und Handelsverträge) eine Broschüre er­scheinen lassen, die an alle Kreise die Mahnung richtet, den Abschluss von Handelsverträgen mit den Aussenstaaten nicht zu überstürzen, sondern günstige Situationen auszuwarten, die der ungarischen Volkswirtschaft die grössten Vorteile bringen können. Hiebei wird die Hoffnung ausgedrückt, dass im Inte­resse des Schutzes der nationalen Arbeit das Gebäude des autonomen ungarischen Zolltarifes nicht niedergerissen wird. Wenn die Tore dieses Gebäudes, heisst es, vielleicht hier und dort als zu enge sich erweisen, so muss darauf hingewiesen werden, dass die Handelsvertragsverhandlungen jetzt im Zuge sind, es bietet sich nunmehr Gelegenheit, die Öffnungen zu er­weitern, zu geben, um auch zu erhalten. Die Zollmauern werden im Ende auf der ganzen Linie niedriger sein, das wissen wir wohl und damit haben wir auch von vorne herein gerechnet. Aber weit leichteren Herzens sind die Opfer zur ertragen, die durch die Reduktion der einzelnen Zollsätze sich ergeben, wenn wir wissen, dass wir hiefür der Landwirtschaft oder einzelnen Zweigen der Industrie Erleichterungen gesichert haben. Es ist aber leichtsinnige oder unbegründete Ungeduld, wenn wir un­sere wertvollsten Kompensationspositionen vergeuden, ohne im Tausche hiefür Erfolge zu erlangen. Ungarn hat in diesem Jahre eine ganze Reihe von Handelsverträgen geschlossen. Jenen, die wegen der im Zuge befindlichen Verhandlungen Ungeduld be­kunden, wollen wir empfehlen, darauf bedacht zu sein, dass zum Abschluss der Vorträge noch einige Monate notwendig sind, vielleicht wird auch ein Teil des nächsten Jahres verlau­fen bis unsere verworrenen Verhältnisse mit allen Staaten eine Regelung erfahren. Die Wirkung der Verträge erstreckt sich aber nicht auf ein Jahr, sondern auf viele Jahrzehnte, jede übereilte Massnahme kann das Schicksal einzelner Produktions­zweige für immer entscheiden. Es wird dann darauf hingewie­sen, dass Ungarn in seiner Zurückhaltung nicht allein stehe, denn auch Deutschland habe jetzt einen stark schufzzöllneri- schen Zolltarif geschaffen und befinde sich mit den meisten Staaten in vertragslosem Zustand, Jede Übereilung biete nur dem Auslande, in erster Reihe Österreich und der Tschechoslo- väkei Vorteile Zum Beweis dafür, dass der derzeitige Zolltarif nicht preisverteuernd wirkt, wird folgende Tabelle über die Fab­rikspreise (Anfang September 1925) von vollständig gleichen Textilwaren in Budapest und Wien angeführt. Preise pro Meier In Österreich In Ungarn Diffe­Sh ung. Kr. renz % Mollinos, roh, 82 cm. 14 14 20/20 0.94 10.000 5 Mollinos, roh, 85 cm. 19/19 30/30 Mollinos, gebleicht, 80 cm. 1.06 11.500 8.5 13/13, 20/20 1.04 11.000 5 Mollinos, Blaudruck,80 cm. 13/13, 20/20 Mollinos, farbig bedruckt, 1.10 _1.20 13.000 10 80 cm. Kattun, färb, bedruckt, 1 30 13.900 7.7 19/17, 36/42 1.20 13.500 11 Kammgarn, 38/’-400 gr. Schw. Fr. Schw. Fr. % im Gewicht, Mittelqualität 12 12—13 0-8.3 feine Qualität Streichgarn, gleiches 14 _14.5 14—15 0—3.4 Gewicht 8.5—9 7—9 21.4-0 feine Qualität 14-17 10—12 40—41.7 Leinwand, roh, 20/20 in Sh. ung. Kr. o/o Kette und Schuss, 80 cm. Leinwand, gebleicht, 30/30, 2.6 2 1.500—25.500 _.20.2—2 80 cm. Leinwand, gebleicht, 22/22, 4 35.000-14.3 160. cm. 6.50 57.000—60.000— 12.3-8.3 Betreff der Bedeutung der Textilindustrie in Ungarn wird hervorgehcben, dass ein halbwegs industrialisierter Staat ohne diesen Industriezweig nicht gedacht werden kann. Die grosse textilindustrielle Entwicklung der letzten Jahre dürfe daher nicht aufgeopfert werden. Die Baumwollspinnerei ist auf das Drei­fache ihres Nachkriegsstandes gestiegen. In der Baumwollwe­berei ist die Zahl der Stühle Grossungarns überschritten wor­den. Die Wollindustrie hat sich gleichfallls bedeutend geho­ben. Der Wert der Jahresproduktion der Textilindustrie beläuft sich auf 300 Millionen Goldkronen, Eine grosse Entwicklung hat die Konfektionsindustrie aufzuweisen, so dass die Einfuhr von Bekleidungsartikeln sich als überflüssig erweist- Ausser den in den Grossbetrieben beschäftigten Arbeitern wird Tau­senden des Mittelstandes Erwerb gesichert Ohne die Beibehal­tung der Erfolge der Entwicklung der Textilindustrie muss das Passivum der ungarischen Handelsbilanz für unabsehbare Zeit ein unlösbares Problem bilden Vom sozialen Gesichts­punkte ist es von Wichtigkeit, dass die Zahl der Arbeiter seit 1921 von 17.000 auf 35.000 gestiegen ist, so dass allein die Entwicklung der Textilindustrie mehr Arbeitshände bindet, als die Hälfte der Zahl aller Arbeitslosen des Landes beträgt.

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