Néptanítók lapja - a nemzetiségek nyelvein, 77. évfolyam, 1944

1944-01-01 / 1. szám

2 No 1. 1944. BLATT DER VOLKSSCHULLEHRE В scbQW-Q flug. Wohin sind wir gegangen? An? den Szc­chenyi-Berg. Etwas Liebliches fesselte unter­vegs unsere Aufmerksamkeit. Wir sahen Mut­ter Henne und ihre Kücken herumscharren. Wie lieb waren sie. Es waren unter ihnen ge­sprenkelte, gelbe — das Bild wird in den See­len der Kinder wieder lebeidig. Ein Küchlein bare ich in der Hand gehalten, seine Flaum­federn waren so weich, — sagt das eine Kind. Samtweich — sage ich, um ihren Wortschatz zu bereichern. Ich habe es gestreichelt. Ich liebe unsere Kücken so sehr, dass i eh »fle auch küsse — sagt Hans. Es ist lobenswert, dass du die Tiere so gerne hast, aber das Küssen hätte ich unterlassen. . Man kann sehr leicht eine Krankheit bekommen — entgegnet Ladislaus. Hansens Gesichtszüge verfinstern sich ein wenig, aber das macht nichts, — er wird die Tiere auch ferner lieben, aber dieser Äusserung der Liebe wird er entsagen. Sie schauten so aus, wie kleine lebendige Kugeln, — fallen dem kleinen Franz Gárdonyis Worte ein. b) Übergang: Sie waren schön und lieblich! Ich weiss es ihr wolltet auch einige haben­Ginge es aber ihnen bei uns nicht schlecht? Nein, — nein! Ich würde sie füttern, ich würde ihnen Wasser bringen ,ich würde ihnen einen guten Platz bereiten — wetteifern die Kin­der. Hätte ich viel Geld, so würde ich auch welche kaufen. Es macht aber nichts, wir wer­den dennoch Kücken besitzen, gesprenkelte ­gelbe und auch schwarze. c) Zielsetzung. Wir werden aus etwas Kücken verfertigen. Erratet meinen Gedan­ken! Wie gut wird es sein Kücken zu machen! Machen wir Kücken! geben die Kinder mit Freude das Ziel an. Es ist schon in Ordnung, aber ihr sollt mir es sagen, wie wir ans Werk gehen sollen! (Mehrere Lösungen, Disputation. Herumsuchen nach einer zweckmässigen Lö sung.) II. Darbietung. a) Das Muster wird gazeigt. Ich habe euch schon ein Küchlein verfertigt. Ich zeige nur eine Form, denn alles Übrige müssen die Kinder lösen. Eine jede Arbeit soll den Charakter ihres Verfertigers an sich tra­gen. Es ist gar nicht schwer- Man kann es leicht machen — sagen die Kinder, nachdem sie das Muster betrachtet haben. b) Die Besprechung des Arbeitsganges. Ich teile das farbige Papier aus. Aus grau farbigem werden die gesprenkelten Kücken gemacht, es wird aber auch gelbe, rote u. s. w. geben- Ich höre Ihre Wünsche an, denen ent­sprechend teile ich das Papier aus. Die Erfül lung solcher Wünsche steigert nur die Arbeits­lust. Ich bin neugierig, wie aus diesen Papieren das Kücken entschlüpft? Man soll Kreise zeichnen — empfehlen die Kinder. Ihr habt es erraten, — aber man niuss acht geben. Der Kreis aus dem der Leib gemacht wird, niuss gross sein, der Kopf schon kleiner und das Auge noch kleiner. Wie zeichnen wir die Kreise? Mit Hilfe der Spulen, die wir gesam­melt haben. Suchen wir aus unserem Sam­melkästchen die Spule aus, mit der wir den I.eib zeichnen werden! Suchen wir auch so eine, die zum Zeichnen des Kopfes dienen kann! Die Kinder kramen in ihren Schachteln, und versuchen die entsprechende Grösse auf einem Stück Papier festzustellen. Das nimmt i.y. .vei bis drei Minuten in Anspruch, aber diese kostbare Zeit ist nicht vergeudet, da durch diese Arbeit der Kinder das Äugenmass, die Urteilskraft und die Selbsttätigkeit geför­dert wird. Das Auge werden wir um einen Knopf zeichnen, — schlägt ein kleiner aufge­weckter Knabe vor. Im grossen und ganzen wäre unser Küchlein schon fertig, aber was fehlt noch? Der Schnabel und die Füsse. Aber die können wir auch selber zeichnen, — sagen fast alle. c) Das Papierschneiden; Beeilen wir uns, — die Küchlein erwarten es kaum, unsere Klasse zu sehen. Hervor mit den Scheren und den anderen Werkzeugen! Die Spulen sollen auch an die Arbeit herangezogen werden! Die Kinder zeichnen Kreise mit Hilfe der Spulen, sie zeichnen die Flüsse und den Schnabel. Wir machen zwei gleichförmige Kücken. Man könnte die Arbeit vereinfachen. Auf einmal schneiden wir zwei Leiber, Köpfe, Füsse und Schnäbel aus, — erraten es die Kinder- Beim Ausschneiden sollt ihr immer am Strich blei-

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