Pester Lloyd - reggeli kiadás, 1918. február (65. évfolyam, 27-50. szám)

1918-02-01 / 27. szám

»,t>,«»t,»it«»âd»»«Ii»»A,«r2». —— — - - - _______________________l»»»«»,««. io <s-r áSmi-i-trá» 4» »t»Ili>»L «rosr tirâ« biI«Ä, <>««t»ir«1Äi WW^ INWI IW^MW^ ?«»i«i' U<vâ ooâ io âea xooov»»­vvâ k'-I^ost, Hor-IM- mui ^^iisLâdlott r Lorsoos: i. Lloollosi', s. Lot^iom» ü^öri 0»«j»I->«: rs'rroosll, d-Idj. M Lroo-o, ^W ^W > > ' W» M W> MI «M M WI «8 »LU.i-olu-L vo., ÜÄi.i«op«>,I,»!„.I»««!. âi-u. lS Lroo«,, -o-oá s« Lrvo«-. W> MW UM MI WW 8» kiuHott «osLs, iiii. 7sorss, Uu«v»>s »sm!. SI«.ii»«odI»tt,S«»i«M-W L««so. «W MM M» W tts. S-!»,-u?. i^osrolv-rlrs.o-r â-, LolditdriL 28 Ln>»«>, 7j«ri«Ii. ib Lroii«,, WW M> MS NM ksstsr l^7â tür Q«ts^-iok oock »«>EÄ^L«Lr°o-».SI->«iid«o<IdI»tt , M MW M^U DD M! ^D 'l«' 6»v«»Iâ M Lr-o-o. d»ir>i. 15 Lrooso. U> W U M ^W' U > ^U M8 M » I»^> ^U DU WM Ms», VoU-»tI<­IS.-- Lool, â »oâ»»a »M^ W‍ Wss v.»6i^ i-â ll°7â. ! jLkrliüü 2 Lrooeo »o svtriekts». Li«r«1»»«L««r küi' LoiiLpsst »n5 kV» kör Ms» «rsii Sorod üsnii. üoIölLlimltL ____ Si« I>roriar > »korrsobl»rt LsLsr, kSr <!»» «It Sir-dtsr Lr«ird»»ck- VW â ^dsoâklstt IV Sár. > AOLLLvL.AIZrLiâH lâmtisvken partLmteni «otrsror^DLoimosv. kisrr«» vrisf« «^«râsQ viokt s'LesQomm««. 63. Ialfrgmtg. Krrdapest» Frâg. 1. Fârmar 1918 Ur. ZV te e‍ a‍l eine Ehre‍n‍che für die Regie­rung hin, di« Wahlrec‍hivorlage, .‍ wie sie i i‍ dnrchzubringen. Die iÄhro‍iL die Stellungnahme hat allgemeine Ueberra‍ und im überwiegenden Teile der V‍olkvertretung verblü‍f‍fte Befremdezr erregt. Eine Frage drängt auf die Lippen: ! hat man e‍ da mit einem unüberlegten FehÜritt oder mit ! einem wohlerwogenen Schritt zu tun? Die Frage i‍ noch unbeantwortet. D‍a WgeordnetKchau‍ hat heute rt nach der Rede d‍e Grafen, Apponpi vertagt und wird e‍r‍ am Dien‍ wieder z‍u‍mentreten. In d‍i‍e‍ vier Tagen wird da M‍t‍ klären. Min‍i‍erpr‍ä‍dent. Wekerle wird in die P‍a‍u erwägen können, ob einer oppollen Mehrheit der V‍o‍l‍k‍tretung, die ner Regierung in vollendeter Loyalität alle'Staat‍dig- Leiten und alle Bedürfni der Kriegführung zur Verfügung t, da Recht verwehrt werden kamr. nachzuprüfen, ob die Wahlr‍e‍c‍htrlage die Inter- / e‍ der u‍n‍garihen Natton wirklich wahrt und 1 ob die fichrende Rolle der ichen, kultu > rellen und Bildung‍rte wirküch rt. Dr. Wekerle > war e‍ ja, der für d‍a Reformwerk die Kriterien > aufge hat. Die Mehrhei‍t‍tei erhebt lich keinen ! u‍n‍b‍e‍idenm A‍n‍uch, weim u‍n‍terchen will, ob! der G‍e‍entwurf die Eigrmng be den ihm vom Ober-! Haupte der Regierung z‍u‍gedacht Berpf zu erfüllen. I‍! aber d‍ie d‍a gute Recht der Partei der nationalen Ar- 1 beit, wie kaim da die Regiermng im vorhinein auf'^^ D den Standpunkt .‍f‍e‍egen, daß unter gar keinen Um - j en irgendeine Aenderung z‍u‍l‍a‍ werde? Wie,!. wenn e‍ ' der oppo‍tionellen Kritik gelänge, nach. I zuwei daß eine oder die Mdere B‍e‍mung i der Vorlage, ohne e‍ zu wollen, den nationalen Inter«! > e‍ oder der führenden Rolle der- Jntelligenz‍ ! u‍n‍rer G‍e‍ Abbruch tut? Und warum te, wenn Nachwei‍ gelingt, auf den V‍e‍r‍ verzichtet werderr, eine Remedur zu finden, dia den G‍e‍i der Demo, krarie, von dem d‍y Refo^ie^ auch u‍n‍ E‍rachten lt l‍t in keiner Wei beeinträchtigt? Graf Dßa Hat fa nicht gefordert, d^ß alle Einwendungen, die er ' gegen Einzelheften d‍e‍eformwer‍ke zu erheben, haben Wird, voll berü‍c‍k‍igt werden. Deutlich genug hat er ë‍ a‍ug‍eprochen, daß zunäch eine gegen Kapazitie- rung a‍n‍g‍e‍ und, fall‍ die erfolg‍lo bliebe, eine Kompromißlög durch g‍e‍genitige Entgegenkom­men g‍e‍ werdeir l. Graf Apponpi wußte für die glatte Ablehnung de KompwmißgeLan-. ken nur eine undeutliche A‍n‍elung auf „‍ große un.! mittelbare Gefahren" i‍n Treffen zu die der Nation drohen würden, wem: die Regierung nicht an jeder Silbe d‍e G‍e‍t‍wurfe f‍e‍. Aber t denn ! der Herr Unterric‍h‍t‍n‍i‍r nicht die Wolken, die am europäi Horizont, da und dort den roten Blut­ d‍e Krieg‍e bere‍it verfin, herauf‍gen? Hat er kein Ohr für d‍o unterird‍i‍e T‍o‍, in Lenr die Möglichkeit eine‍ Erdbeben ankündigt? Und will fallen i‍ Milo‍ wird ein Held n, wie e‍ wenige gibt in Montenegro — wenn Gott ihm d‍a Leben A‍l ich e‍ über‍t hatte, fügte der Pope bei: „Sag ihm auch, ich bitte Dich, daß Milo‍ der b‍e‍ Jäger bei u‍n i‍ Der 5lommandant wiedermn: „Sag dem Fran‍z‍on: i Milo i‍ ein Vampyr. V‍e‍r‍h‍ Du? ' Ein Vampyr. Und ein Vcunpyr war auch Großvater, der ge Pope A‍r‍ D‍a H‍au gehört der Familie Urzeiten, t der Schlacht am A‍m‍felde und i‍ immer ein Hau von Prie‍rn g‍e‍w‍e‍ Kommandanten und Vampyren." ! , Ich wunderte mich, denn ich wußte wohl, wa ein Vampyr i‍ aber komfte nicht begreifen, daß man in jener Gegend darauf i‍ Darum ftagte ich: „Höre, Kapitän, i‍ e‍ eine Ehre, Vampyr zu "^ „Natürlich. Kann denn jede Meinnre ein Vampyr Nur ein Held kann Vampyr , ein a‍u‍ähltex G‍o‍ttee‍n‍." „Oh! In meiner Heimat denkt man darüber ander‍ S‍i‍ch Du: l Dörfer, l Siftew" Der Äominandant führte B‍eipiele an, deren er erinnerre oder die er von anderen gehört: der ge Paja war ein Vampyr g‍e‍w‍e‍ ge Dimitar — voll Lebenden i‍ e‍ der und jener —, durc‍hweg ehrenhafte, tapfere Menn. Da erdröhnten Schritte auf der Treppe — Milo brachte Kerzen, klebte zwei davon auf deic Ti und züridete an. Darm übernahm er von Frauen, die ihn ! b‍i an die Tür begleitet halten, eine S‍c‍h‍ü‍ mit ge­ Schaf‍f‍leih, Milch, einen Laib .‍K‍ä‍ Bdr jedem von u‍n lag ein hölzerner Löffel, wir griffen wacher zu. Auch Milo aß mit uir — aber end, indem er u‍n alle der Reihe nach mit Schnapâ bediente. Nach dem E‍ wandte ich mich mr den j^r‍a‍n‍z‍o‍ „Lieber Vicomte, hören Sie e‍twa Merkwürdige Der Jüngling i‍ ein Vampyr. Bitte, halten Sie da Wo^ f‍e‍ Sdllhatjch. Man im S‍e‍rbihen auch Vjedogonja ! Bruder d‍e Kommandanten. Nach dem Popen traten noch drei oder vier ein, küßten u‍n und fragten u‍n nach Ge­ und .Re‍i‍ Die anderen, jüngere Leute, reichten u‍n die Hände. Die Frauen und Kinder mten herbei und küßten u‍n die Hände. D‍a Hau f‍i‍n‍r da, nur r‍echt und l‍ink in den Flügeftl d‍e E‍r‍d‍geo‍ße wir mächtige Herd­feuer lodern. Der Kommandant nahm emer der Frauen eine bren­nende Kerze a‍u der Hand, übergab einem R‍i‍e‍kerl vom G‍e‍ und rief: „Geh u‍n voran. Milo‍ Belieben Sie einzuti^ten, meine Herren — in den Turin!" Der Vicomte und ich folgten dem großen Milo die alten Brüder hinter u‍n. D‍o G‍e‍e wün un-^ gute Nacht und vernd. Die le Holztreppe knarrte und Log mrter den Tritten d‍e Führe‍r‍ Der F‍r‍anzo f‍l‍ü‍ „8no‍r dlou, da wir ja unter lauter Wilde geraten!" Milo‍ war ein Jüngling, dem e‍r‍ der Bart zu begann, höc‍h‍ achtzehn Jahre lvar er alt; war blond, nlit' großen Augen und rundem G‍e‍ Wir kamen in eine Kammer de Tur‍m‍ ungefähr fünf Schritte lmrg. In der Mitte ein Eiche‍ntich, ihm zur Seite Bänke, in der Ecke ein Bett, an der Wand ein Waffenge Milo‍ tat die Kerze in einen kleinen e‍i‍nen Leuchter. Der Ti war gedeckt: Brot, Kuchm und ein F‍l‍ä‍n Schimp Der Kommandant mrd der Pope begrüßten u‍n von neuem. Damr e man nur Mlo blieb rmd te den Franz‍o‍ an. Der Kommandant n auf dem T‍i‍ e‍twa zu , dann wandte er an Miloâi: „^unge, wir haben zu wenig Licht. Lruf mal hiiter-Md bring noch zwei, drei W‍a‍c‍h‍ Sag dem G‍e‍ man l rchch d‍a Abende reichen, denn die Fremden rd ermüdet und hungrig. Laß auch ihre'Diener bewirten." Milo‍ ngt davon, daß der Turm in,‍-‍nen Grwrdf‍e‍ erbebt. A‍l der Vicomte dem Jüngling lächelnd nachblicht. mir der Kommandant: „Erzâhl- -dem Franz‍o‍ daß Milo‍ mein-Neffe .‍i‍ von meinem mittleren Bruder her, der im letzten Feldzug ge­Feâton. (Nachdruck Verbote».) Der Vampyr. Matavulj nacherzShlt von a . E‍ war lang vor dem Krieg. Vicomte de Dcoiftmedy, franzöer Offizier, kam eine‍ T‍age nach Cetinje — er wollte im montenegri‍n‍i‍ Gebirge Bären jagen. lKin junger Mann, ig und r‍e‍g‍, heiter von Gemüt, lrr lud mich ein. ich lte ihn a‍l Dolmet‍ und Jagdgen‍o begleiten. Ich war t einve‍r‍den und v‍e‍rhaffte chm in Cetinje Empfehlung‍efe an den Grenzkounnandan- ren von K‍r‍u‍ot Wir machreii u‍n auf den Weg init zwei Dienern und drei Pferden, und nach zweitägiger, h‍a‍l‍echeri Wanderung waren, wir am Ziel. Dem Komrnandanten Radit‍ hatte man un Ankunft vor- Ar angezeigt. K‍r‍u‍o i‍ ein Dorf wie alle, die wir mfterweg p‍a‍t . hatten, — nur die Wildni der Romantik ring‍m i‍ iroch wilder. D‍a Dorf i‍ über einen Ab­hang hing‍e‍, den jähen Zlbhang eine‍ Waldb‍e‍rge der Boden von W‍a‍rläufen zerrin, geckt mit nu- e‍r‍ichen Widerhaken und Felüinnrern. Wir trafen zuerst auf einen Haufen kleiner Hütten, die gedeckt waren und f‍enterlo‍ — dann, nach einem langen Zwi­aum. auf eine, zweite Gruppe, eine dritte u‍ Ich glaube, e‍ gab im ganzen Gruppen, und da be­deutet, dâß'Kru‍o eben Sippen zählt. Die Sippe d‍e Kommandanten wohnte am jen‍itigen Ende d‍e Dorfe und fein Hau zeichnete dadurch a‍u‍ daß e‍ in der Mitte zwei Stocktverke hatte, folglich auch Swei Feir‍- E‍ dämmerte, al wir ankmnen. Jrn Hof ein paar e Menn. Einer von ihnen, bärttg und angegraut',' k-m auf un zu. küßte z‍u‍er den F‍r‍anzo und datm mich; d‍a war der Kommandant Radf‍t‍ Jhuc folgte ein Pope, etwa‍ jünger, mit f‍u‍c‍htem Bart und üppigem Haar, einem Jatagan im Gürtel; eS war der Kudapestj 31. Jarruar. Der Brücken über die Kluft in cher inneren Politik Ungar‍n i‍ heute im Abgeordnete‍n‍hau von beiden Ufern her begonnen worden; aber eine Hand­granate, von der Haird d‍e Grafen Apporchi auf den e‍rten Pflock, der eben eingerammt worden, geworfen, hat d‍a‍ vom ganzen Lande n‍chtig erwartete Werk jähli‍ng ! unterbrochen. D‍a neue Regierungauun Dn Alex­ander W‍ war der e‍r‍ feierliche Schritt chuf dem Wege der V‍e‍r‍ die Ungarn a‍u deri öden Wirr­ni d‍e ParteigezäÄe‍ zu den reineren Höhen d‍e ' Z‍u‍mmen‍ aller aufbâenden Kräfte emporführen l.' Den zweiten, e‍b‍en feierlichen Schritt hat von der anderen âite her Graf Stefan Tißa getan. Die Platt­form d‍e Min‍i‍erpränten hat ihrer ganzen An­lage nach eine f‍e‍ Mehrheit‍ei und eine im Boden d‍e nationalen Einkla‍nge wurzelnde dauer­hafte Regierung zur Vorau‍ng. Aufgaben d in ihr der ungar‍i‍en Politik g‍e‍llt, die, wenn überhaupt, nur durch ein Regime von ehernem Gefüge und von imverbrüchlicher Stabilität bewältigen l‍a‍en. E‍ i‍ eine Politik auf lange Sicht, eine, deren Horizont weit über die Angenblick‍ürfni hinau‍icht und die auf chen Gebieten d‍e chen und nationalen Leben‍ alle Vorbedingungen eine‍ ktäftigen Aufftieg umfaßt.: Wer dem Lande ein Programm von großem Z‍uchnitt vorlegt, kann e‍ nur tun in der Zuver‍t, die -jetzt noch zeriüetten Kräfte durch die einigende Macht f‍e‍i‍ Neen zu einer g‍e‍o‍ Eiicheit z‍u‍- menf‍a‍n zu können. Die Zuver hat ja Dr. Wekerle in er Programmrede^ auch unumwunden < A‍u‍uck gegeben. Mit r Aufforderung, da Streben der RegienMg nach erfolgreicher Ä‍ die Aufgaben zu unteren, hat er nicht, âin an die. ihm auch v‍i‍èh Gefolg‍ lei Minderheit‍ien gc- ' . weât. d‍ müSLrücklich: ohne U‍nterchied der Partei a« alle jene, die i‍ramm billigen. Der . RallrierLneLgedomL trat i« d‍i‍e‍ Worten Dtt Wkerle‍ ! mft der größten Deutlichkeit zutage. Mi?/.'ebhaf‍t‍e‍ j Jwter‍e horchte die gâze V‍e‍r‍lung -mf. a‍l nach ! dem Mini‍^‍ä‍denten. Graf Stefan Tißa zum Worte -erhob, â war ein Augenblick, der von dem G‍e‍ daß der. B‍e‍eid ^‍de F‍ührer der oppo‍nellen Mehrhei‍t‍tei eine erlöe Schic‍k‍nde in un­ inne-ren Politik bringen würde, eine geradezu h‍i‍ori Weihe zu. e:npfangen Gräf Tißa, d‍a wftd d‍a ganze Land dankbar an­erkennen, d auf der Hohe d‍i‍e‍ bedeutun‍g‍len Augenblic‍k‍e .Seine Worte atmeten den hohen E‍rnt die‍r gewitterlen Zeft; auf den Ton eine‍ Verung­willen‍ waren g‍e‍mmt, d‍e‍ Aufrichtügkeft und Wärme dem ganzen. Hau. auch den leiden­i‍c‍h‍ polit‍i‍n Gegnern, mittMe. Nicht‍ von der unerbittlichen dialekt‍i‍en Schärfe, deren Klinge er mft Vorliebe fühtt, war heutigen Eröffnun­gen anzumerken. Seine Worte waren abgewogen a‍u der Wage e‍ine patrio‍t‍then Gewi da die großen Gefahren nicht verhehlt, die gegen u‍n‍ Vaterland heranwälzen. Gefahren, denen, len abgewehrt wer­den, alle nationalen Energien in geener Einheit ent­gegentreten m‍ü‍en. 9èie hat Graf Stefan Tißa in , an heißen Kämpfen reichen Leben euren glänzenderen Sttauß a‍u‍ a‍l am heutigen Tage, denn, er hat heute den Gegner, den ihm u‍n‍er öffeirttic‍he Leben en kann, überwunden: Er e‍ nicht in Worten, di d‍a Dhr vernehmen kann, aber der Seele er Znhörer‍aft offenbarten auch im- a‍u‍ochen, die Gefühle, die iri er Seele wogten. Der aufrichtige W‍u‍n‍, d‍a‍ öffentliche LÄerr Unga‍rn l‍o‍rungen zu n-von den Erinnerungen an die un­heilvoll zerklüftete Vergangenheit. D‍a heiße Sehnen, n Land gegen die E‍r‍ütterungen, die verhäng‍ni­er über ganz Europa hin verpflanzen, gewappnet zu w‍i‍ durch eine ke Regieruirg. die den Um^rz- gei‍ zu bändigen vennäg. Und e‍n‍t‍o‍er Wille, den b‍i‍erigen Kampfplatz der Partcileid‍m‍aften zu einer Werkt zu verwandeln, in der alle p‍o‍v gerich­teten Energien d‍i‍e‍ L‍ande zu e‍m‍ger Arbeit für die g‍e‍cherte Zukunft der Nation z‍u‍mmentun. A‍u her Mentalität h‍erau erklang die Erklärung de Grafen Tißa, der gouvernementalen Einheit‍tei, wie von Dr. Wekerle angebt wird, beizutreten, d‍a Wahlrec‍h‍t‍blem durch ein Kompromiß, dem d‍a EntgegLnkonmren beider Lager den Weg ebnen , zu einer allgemein befriedigenden L‍ö‍g gelangt würde. Daß e‍ chm um einen wirklichen und vernlichen V‍ertand igungèftieden in der Wahlrec‍ht­frage zu tun war, hat Graf Tißa dadurch bewie‍, daß er: iu wörtlicher Wiederhâng der dieligen Aeußerung d‍e Mlni‍r‍ä‍d‍ im v‍orau auf ein« Ä‍ f‍e‍gte, die „un nationalen -Intere zu wahren, die fichrende Rolle dèr.fittlichen, kulturellen und Bchduugâ-b werte M ^ v‍erpricht. Konnte er dem WgeordnetM-» hcm 'pin wirk‍ Urckäfarch Zeiner edfertcgeil G‍e‍nung und e‍ ehr-ichen V‍e‍r‍g‍l‍en gebell, a‍l e‍ durch n« JdMtifizierung der. eigmen Er­wartungen mft dcML vonl Mlni‍p‍r‍ä‍nten f-nnulier- ten Zweck d‍e Reformwerk‍e g‍e‍ . Da ereignete d‍a ttnettvartete, d‍a B‍e‍: die Handgranate d‍e Grafen Apponyi flog krachmd nach dem e‍r‍n Pffock der B‍e‍r‍ndigun‍g‍ücke hin. In einer polem‍i‍n A‍u‍nander die dem Abgeordneten Gëza Polönyi und der Frage der Heer‍ereform, a‍l‍ gar nicht dem Grafm Tißa und her Wahlrec‍h‍t‍age galt, machte der Kultu und Unterri‍c‍h‍tn‍i‍ eine kühne Kurve und kam — man wußte gar nicht wie, und weiß auch jetzt noch nicht, warum — plötzlich auf den Kom- promißv‍o‍r‍lag d‍e F‍ührer der Partei der icationalen Arbeit zu echen. Die Anregung, d‍a Schic‍k‍ der Wahlre‍c‍htorlage Lurch eine V‍e‍r‍ndigung zu rn, ivieè er mit b‍r‍ü‍r' Handbewegung zurück und

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