Pester Lloyd - esti kiadás, 1933. július (80. évfolyam, 146-171. szám)

1933-07-01 / 146. szám

Jsamstag, 1. Juli 1935 • 5 • PESTER LLOYD BALATON FÉNYPONTJA DANCING ZAMÁRDIN MEGNYÍLT DÉLUTÁN ES SZÁSZ GYURI ESTE TÁNC IfSNd 1AZZ-ZENEKARA sehen Ordnung vor der kausalen, seien Christentum und 'Judentum unauflöslich miteinander verbunden. Jedem theologischen und anthropologischen Mystizismus abhold, analysiert der Verfasser nunmehr die Konflikte, die sich aus der Einordnung Israels in die heutige nationalistisch gegliederte Welt ergeben. Der jüdische „Übernationalis- mus ohne Nation“ müsse aus innerstem Lebensdrang gegen den kriegerischen Nationalismus kämpfen und für die Verbrüderung der Völker wirken, die dem nach allen Gegenden zerstreuten jüdischen Volke allein den Frieden schenken kann. Somit laufe der historische Wille Israels parallel mit den Daseinsinteressen der ganzen Menschheit, deren Heil nur von der allgemeinen Be­friedung, von der Organisierung der internationalen Gerechtigkeit zu erwarten ist. Die mit historischem Weit­blick verfaßte Schrift ist ein erfreuliches Beispiel klaren Und humanen Denkens aus einer Grenzmark europäi­scher Zivilisation, das in einer Zeit der einreißenden Dunkelmännerei besonders wohltuend wirkt. Die Schrift gelangt nicht in den Buchhandel und ist nur beim Über­setzer erhältlich. —ti. Tóth Lajos: Haldoklik-e a szerelem? (Stirbt die ffiebe?) Im Selbstverlag des Verfassers.) Diese kleine Broschüre ist eine Sammlung von Zeitungsartikeln. In idem ersten Artikel wirft der Verfasser die Frage auf, ob die Liebe ein Ding der Notwendigkeit ist. In einem mit iZitaten reich gespickten Essay bejaht der Autor diese Frage. Ein anderer Artikel behandelt die „Naivität“ des iWeibes und polemisiert mit einer Studie, die in einer Zeitschrift erschienen ist. Ein drittes Essay, das den Titel führt „Körper und Seele“, behandelt die äußeren und Inneren Werte des Weibes, wobei den letzteren der Vor­rang eingeräumt wird. In einem weiteren Artikel zählt der Verfasser die Übertreibungen der Mode in den Bädern jauf, plaudert über die Poste-restante-Korrespondenz und stellt schließlich die Frage, ob die Blondine oder die Brünette treuer ist. Die flott geschriebenen Plaudereien lassen auf ein hübsches entwicklungsfähiges Talent Schließen. — In der Juninummer des Erdélyi Helikon ist ein interessanter Artikel dem ungarischen Büchertag gewid­met, der der bekannten Vereinigung „Erdélyi Szépmives Céh“ einen schönen Erfolg gebracht hat. Georg Szántó schildert in ergreifender Weise sein Leben. Es sind ferner interessante Beiträge von Ernst Ligeti, Ladislaus Mécs. Ladislaus Tompa, Franz Szemlér u. a. und Zeichnungen Emerich Nagys in der Revue vorhanden, die in jeder Be­gehung auf hohem Niveau stehen. Theater und Kunst. Dr. Géza Vojnovich — Regierungskommissär des Nationaltheaters. In der Frage der neuen Leitung des [Nationaltheaters ist die Entscheidung heute erfolgt. Kul­tus- und Unterrichtsminister Dr. Höman hat sich einem ^fitarbeiter des U. T.-K.-B. gegenüber wie folgt geäußert: >,Ich habe heute den Oberregierungsrat Dr. Géza Vojno­vich, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaf­ten, zum Regierungskommissär des Nationaltheaters er­nannt. Dr. Vojnovich wird die Leitung des Theaters noch heute übernehmen und in seiner Eigenschaft als Regie­rungskommissär auch sämtliche Agenden eines Direktors versehen. Schon aus meinen früheren Erklärungen geht hervor, daß ich von dem ausgezeichneten Geschmack und dem tiefen Wissen Dr. Géza Vojnovich’ die schönsten Erfolge erwarte. Ich bin davon überzeugt, daß die alte, erprobte Künstlergarde des Nationaltheaters und die zu engagierenden neuen Kräfte ihn bei der Lösung der :.n den heutigen schwierigen Zeiten vielfach erschwerten (Aufgabe unterstützen werden.“ Saisonschluß im Ungarischen Theater. Das Unga­rische Theater hat mit der Operette: „Ein Kuß und Schluß“ („Egy csók és más semmi“) bekanntlich einen großen Erfolg errungen, so daß das amüsante Bühnen- wehk Wochen hindurch täglich aufgeführt werden konnte. Am 9. d. wird jedoch das Ungarische Theater seine Spiel­zeit beenden, doch dürfte auch in der näohsten Saison die Halász—Eisemann-Operette noch auf dem Repertoire bleiben. Freilichtaufführung in Szombathely. Am 8. Juli finden in Szombathely unter Mitwirkung eines aus her­vorragenden Künstlern der Kön. Oper bestehenden Ensembles eine Freilichtaufführung statt. In Szene geht „Der Zigeunerbaron“ mit Louise Szabó, Ludwig Laurisin und Viktor Dalnoky in den führenden Rollen. Letzterer führt auch die Regie. Der Szombathelyer Bürgermeister Dt, Eduard Ujváry wird vor der Vorstellung eine Fest­rede halten. Besetzung bei den Bayreuther Festspielen. Bei den EffesjäRrigen Festspielen wird nach Mitteilung der Fest­spielleitung der Beckmesser in den „Meistersingern“ ab­wechselnd von Eugen Fuchs (Berlin) und Karl August Neumann (Leipzig) gesungen. Rudolf Bockeimann singt neben dem Wotan erstmalig den Hans Sachs und alter­niert in beiden Partien mit dem neu verpflichteten Jaro Prohaska. Frida Leider, die bereits bei früheren Fest­spielen die Brünhilde und Kundry unter Siegfried Wagner gesungen hat, singt beide Partien auch bei den diesjähri­gen Bayreuther Festspielen. Die Kundry wird ferner ab­wechselnd mit Frida Leider von Maria Fuchs vom Dresdner Staatstheater gesungen. Maria Müller, die vor kurzem in Budapest gefeierte Künstlerin, singt bei den Eestepielen die Eva und Sieglinde. Marionettenspiele. Die „Freunde des Ungarischen Marionettenspiels“ und die „Uniö Marionette Internatio­nale“ gaben gestern im Festsaal dgs Landes-Industrier Vereins eine interessante Vorstellung ihrer Puppenspiele. Vorträge hielten Dr. Ernst Naményi, Béla Bükki, Béla Szokolay und Dr. Várady. Es wurden auf kleinen Büh­nen, mit textlicher und Gesangsbegleitung unter allgemei­nem Beifall der in reicher Anzahl erschienenen Maler und Bildhauer verschiedene Puppenspiele vorgeführt. Im Sep­tember soll eine Propagandaausstellung veranstaltet wer­den, der öffentliche Aufführungen folgen dürften. SPIELPLÄNE DER THEATER FÜR DIE NÄCHSTE WOCHE : Ungarisches Theater: Allabendlich 18) und Sonntag nach­mittag (Va4): „Egy csók és más semmi“. Badaer Sommertheater: Allabendlich (8) und Sonntag nach­mittag : „Tánc a boldogságért“. Sommer Operettentheater : Allabendlich (Ua9) und Sonntag nachmittag (V26): „Feleségem nadrágja“. Budapester Theater: Allabendlich (VaO): „Kisszakaszon jár a babám“. — Sonntag nachmittag (Vsö): „Nincs már zsidó Pesten“. Gerichlshalle. Das Konkursverfahren gegen den Prinzen Ludwig Windischgraetz. Gerichtsrat Dr. Sikorszky verhandelte heute die Angelegenheit des gegen den Prinzen Ludwig Windischgraetz beantragten Konkurses. Der Gemein­schuldner war trotz Vorladung wiederholt nicht er­schienen. Sein Vertreter Dr. Ernst Murányi hatte bean­tragt, es möge dem Gemeinscihuldner gestattet werden, den Offenbarunigseid vor einem Berliner Gericht zu leisten, weil er jetzt ständig in Berlin wohne. Die Ver­treter der Gläubiger verwahrten sich gegen diesen An­trag und forderten die Verhaftung des Gemeinsohuldners, der angeblich in Budapest gewesen sei und sich den Ver­fügungen des Gerichtes widersetze. Der Gerichtshof ver­kündete heut« seinen Bescheid, wonach Prinz Windisch­graetz für den 12. September dieses Jahres neuerdings vorgeüaden wird, um den Offenbarungseid zu leisten. Gleichzeitig wird an die Stadthauptmannschaft das An­suchen gerichtet, den Gemeinsohuldner, wenn er mittler­weile in Budapest erscheinen sollte, vorführen zu lassen. Da Prinz Windischgraetz sich bereit erklärt hafte, den Offenbarungseid in Berlin zu leisten, könne sein Ver­halten nicht als „rentent“ qualifiziert werden. Dem An­suchen, daß der Eid in Berlin abgenommen werde, konnte jedoch im Sinne des Kcnkursgesetzes nicht stattgegeben werden. Wieder drei Hinrichtungen in Deutschland. Man telegraphiert uns aus Bremen: Heute früh 6 Uhr, bezw. 6 Uhr 10 wurden im Gefängnishof von Werden der 24jährige Steinmetz Heinrich Borgwart aus Walderode und der 22jährige Schuhmacher Ferdinand Stolle aus Henstedt im Kreise Syke durch den Scharfrichter Gröpler (Magdeburg) durch das Handbeil hingerichtet. Beide wurden vom Schwurgericht Werden zum Tode verurteilt worden. Borgwart hatte seine Braut umgebracht durch Schläge mit einem Steinmetzhammer auf den Kopf und hatte die Leiche dann in einen Teich geworfen, während Stolle gleichfalls seine Braut auf bestialische Weise er­schlug und die Leiche vor einen Eisenbahnzug warf, um einen Selbstmord vorzutäuschen. In Werden sind seit 1925 keine Todesurteile vollstreckt worden, obwohl das Schwurgericht eine ganze Reihe von Todesurteilen fällte. — Aus Altona wird uns telegraphiert: Der wegen des Mordes an der Ehefrau eines Kapitäns in Blankensee zum Tode verurteilte Reisende Gustav Koppel ist heute mor­gen enthauptet worden. Die Mordtat erregte damals wegen ihrer besonderen Brutalität große Empörung. Der Mörder hatte neben der Leiche sitzend noch eine Flasche Wein getrunken. Volkswirtschaftliche Nachrichten. Diskontermäßigung in Japan. Aus Tokio wird uns gemeldet: Der Diskontsatz wird am 3. Juli von 4.38 auf 3.65 Prozent herabgesetzt. Die Verluste des Bankhauses Kuhn, Loeb 11. Komp. Aus London wird telegraphiert: Die New-Yorker Bank­firma Kuhn, Loeb u. Komp, unterbreitete heute der Bank­kommission des Washingtoner Senats die Bilanz für 1932. Die Aktiven betrugen demnach am 31. Dezember des Vorjahres 34 Millionen Dollar, während Ende 1931 noch ein Vermögen von 67 Millionen Dollar vorhanden war. Der ödprozentige Rückgang wird auf die Weltwirt­schaftskrise zurückgeführt. Frankreichs Auffassung über die Meistbegünstigung. Wie aus London telegraphiert wird, äußerte sich Serre in der wirtschaftlichen Subkommission über die französische handelspolitische Auffassung in der Frage des Meist­begünstigungsprinzips. Frankreich, führte er aus, wünscht wohl die Aufrechterhaltung dieses Prinzips, jedoch mit jener Elastizität, die in kritischen Zeiten erforderlich ist. Serre hält die Anwendung dieses Prinzips nur für mög­lich, wenn cs keine übermäßig begünstigten Länder mit irrationalen Zollsätzen, und andererseits keine Länder gebe, die einem Dumping gegenüber wehrlos sind. Darüber hinaus dürfte die Anwendung des Meist­begünstigungsprinzips nicht zu einer übermäßigen Steige­rung der Zolltarife führen. Ein Abweichen von. der Meist­begünstigung wäre nach Dafürhalten der französischen Delegation nur im Interesse solcher Vereinbarungen zu­lässig, die auf den historischen Beziehungen der Vertrags- Tänder basieren, vorausgesetzt, daß der Völkerbund seine Zustimmung erteilt. Von Ausnahmen könnte auch in Fällen die Rede sein, wenn das Präferenzsystem zur Hebung des Lebensstandards der Bevölkerung dient. Das französisch-österreichische Holzabkommcn. Aus Paris wird telegraphiert: In Verbindung mit den Protesten der Waldbesitzer erklärte Ackerbauminister Queuille in der Kammer, daß die Regierung an den Einfuhrkontin- genten zugunsten Österreichs festhält. Die österreichische Holzeinfuhr schlägt wohl eine Bresche an dem zum Schutz des französischen Marktes ausgebauten System, doch handle es sich nur um eine geringfügige Beein­trächtigung der französischen Interessen. Ungarisch-jugoslawische Wirtschaftskammer. Die Kammer hielt gestern unter Vorsitz des Finanzministers a. D. Tibor Kállay ihre ordentliche Generalversammlung. 4 Es waren anwesend der jugoslawische Handelsat+aohé DrJ Bei Blut- und Hautkrankheiten, sowie bei durch Pickel und Mitesser beeinträchtigtem Teint, nehme man Saxlehners natürliches Bitterwasser Hunyadi János Es fördert die Blutzirkulation, leitet die schädlichen Stoffe ab, regt den Stoffwechsel an, reinigt das Blut und reguliert den Stuhlgang. Normaldosis: ein halbes Glas morgens nüch­tern genommen. Ljuhisa Visatzky, die Generaldirektoren und Direktoren Emil Stein, Rudolf Kállay, Koloman Balkdnyi, Alexander Háry, der Vizepräsident der Budapester Internationalen Messe Emil Vértes. Dr. Paul Sényi unterbreitete den Tätigkeitsbericht und hob hervor, daß sich der Verkehr zwischen Jugoslawien und Ungarn völlig im Rühmen der Kompensationen vollzieht. Der Außenhandel mit Jugo­slawien war im letzten Jahrzehnt für uns aktiv, doch kann Ungarn gegenwärtig der Einfuhr aus Jugoslawien keinen entsprechenden Export gegen-überstellen. Es wur­den sodann, nach Annahme der Schlußrechnungen und des Budgets, die Wahlen vorgenommen. Zu Mitgliedern des Präsidiums wurden Koloman Balkdnyi, Rudolf Kállay und Béla Révész neugewählt. Auf Antrag von Emil Vértes votierte die Versammlung dem Präsidenten Dank für die erfolgreiche Tätigkeit. Präsident Kállay schloß mit der Feststellung die Sitzung, daß die Arbeit im Interesse der Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen beider Länder fortgesetzt wird. Das Einfuhrkontingenisystein in Rumänien. Aus Bukarest wird- telegraphiert: Das neue System der Ein- fuhrkontingenie, das vom Ministerrat am 9. Juni ge­nehmigt wurde, tritt heute in Kraft. Nach den neuen Verfügungen soll im Rahmen der Nationalbank ein Senat für Valuta- und Einfuhrfragen gegründet werden, dar­über die Anwendung des Einfuhrsystems hauptsächlich unter dem Gesichtspunkte Entscheidungen trifft, daß der Export landwirtschaftlicher Produkte aus Rumänien er­leichtert werde. Der Handelsminister wird mit den Län­dern, die rumänische Waren beziehen, in Verbindung treten und ihnen die Erhöhung der Kontingente auf Grund der Gegenseitigkeit vorschlagen. Dagegen werden gegenüber Ländern, die die rumänische Einfuhr mit Zöllen ähnlich belastet haben, Zollzuschläge von 50 Pro­zent eingefü'hrt. Die Einnahmen hieraus werden einem Fonds überwiesen, der zur Regelung der Preise land- • wirtschaftlicher Produkte und zur Erleichterung der Ausfuhr verwendet wird. Durch die neue Verfügung werden etwa 300 Artikel an besondere Einfuhrbewilligung geknüpft (gegen bisher 90 Waren). Sendungen, die bis zum 3. Juli auf gegeben wurden und bis zum 31. Jiflj ankommen, bleiben aber von der Verfügung frei. Für den Fall des Anschlusses Rumäniens an den Londoner Zoil- waffenstillstand enthält die Verordnung besondere Vor­behalte. Die Regelung der Paprikaproduktion. Das U. T.-K.-1* meldet: Der Fachausschuß für Paprikaerzeugung hielt unter Vorsitz des Aokenbauministers Nikolaus Kállay gestern eine Sitzung, in der die Vertreter der Produzenten, der Verarbeiter und Kaufleute im Prinzip den Plänen des Ackerbauministeriums zur Wiederherstellung des Gleich­gewichtes der Paprikaerzeugung zugestimmt haben. Zur Ausarbeitung der weiteren Details wird der Ausschuß ein . engeres Komitee entsenden, in dem sämtliche Inter­esseinten vertreten sein werden. Änderung der Warenliste zum Zolltarif. Das heutige Amtsblatt veröffentlicht eine Verordnung des Finanzmini­sters, in der einzelne Modifizierungen der Warenliste, so wie der Erläuterungen des Zolltarifs verfügt werden. Vom Getreidemarkt. Im Terminverkehr war die Ten­denz ruhig, nachdem Berichte über einen günstigen Wit­terungsverlauf im größten Teile des Landes Vorlagen. Ir den meisten Gebieten war das Wetter niederschlagsfrei windig ohne allzu hohe Temperaturen. Im effekt'ver Verkehr war Weizen behauptet. Das Angebot war, be; ziemlich guter Nachfrage von seiten der Mühlen, gering Es wurden umgesetzt: 77 Klgr. transdanubische Ware zu 12.20 bis 12.30, 77 Klgr. Theiß zu 13.40, 79. Klgr. Fejére: zu 12.65 Pengő Parität hier. Roggen lag geschäftslos ohne nennenswerter Pre'sveränderung. Mais tendierte schwach und wurde zu 7.60 bis 7.70 Pengő Parität Budapest ge schlossen. In Hafer wurden geringe Mengen zu 8 bis 8.0") Pengő frachtfrei hier umgesetzt, — Heute wurden zuerst Märzweizen und Märzroggen gehandelt. Die Kurse fit: Märzweizen schwankten zwischen 12.47 bis 12.60 Pengő Es entwickelte sich zwischen dem März- und dem Okto bertermin eine Spannung von 1.25 bis 1.30 Pengő Schlußnotierungen: Weizen pro Oktober 11.21 bis 11.2:1 pro März 12.48 bis 12.49, Roggen pro Oktober 6.SO b*s 6.81, Mais pro Juli 7.73 bis 7.75, pro August 7.86 bis 7.88 Pengő. Budapester Effektenbörse Die Börse verkehrte zu Wochenende ruing, die Ge­schäftstätigkeit blieb minimal. Regere Umsätize \> urden nur in Urikányer verzeichnet, die sich jedi < nach an­fänglicher Erholung abgeschwächt haben. Im ga.nz> 0 über­wog die Realisationsneigung und die Tendenz war wäh­rend des weiteren Verlaufes bis zum Schhn; (einheit­lich bei mäßigen Kursänderungen. Es bes ■ -te t sich: Bauxit um 1.75, Trust um 1.25, Rima um 0.60, ferner waren auch Gschwindt, Ungarische Zucker, Georgia und Salgó leicht erholt. Südzucker wurden heute zuerst ex Dividende gehandelt. An Kurseinbussen sind demg gen­übe r zu verzeichnen: Urikányer 1.25, Ung. Kohlen, iu-n- garia Kunstdünger, Ungarische Baumwolle je 1, Gimmi 0.75, Nasicer, Nova je 0.50 Pengő. Im Gegensatz zum Aktienmarkt tendierte heute der Markt festverzinslicher Werte sehr fest. Es zeigte sich eine lebhaftere Nachfrage, wozu auch der Umstand beitrug, daß der Bondsmarkt im Ausland fest tendier Secih*-< prozentige Budapester Anleihe stiegen von 34 auf 35.25, auch sonst gab es Kurssteigerungen von 5 bis 10 Plrozent. Der Goldmarkt war ruhig, Barrengold wurde ®u 5190 bis 5220 und Napoleondor zu 32.45 bis 32,65 Pengő ge­handelt. Auf den internationalen Devisenmärkten gab es keine merklichere Verschiebungen, der Dollar erholte-sich irtZü- I rieh um eine Nuance auf 410 bis 411.50, das I?fui.d Ster- ÖBpg- tendierte gleichfalls etwas fester,

Next

/
Thumbnails
Contents