Pester Lloyd - esti kiadás, 1919. november (66. évfolyam, 207-231. szám)

1919-11-01 / 207. szám

DLSurir I.LO^V o Z o I. isis Gr«e Uttterreduttg mit dem frirhererr Minister des Aenstern Grafen Knriän. Budapest, 1. November. Ein Mitarbeiter des Százat wurde von dem frühe­ren Minister des Aeußern Grafen Buriän empfangen, der ihm auf die Frage, was er über dm Ausbruch des Krieges zu sagm habe, folgendes mitteilte: — Ich bctrachti: diesen Gegenstand augeMicklich nicht vis geeignoi zur^^Aeutzevung. Tat ach- ist jedoch, daß, was daS österreichische Rotbuch, dies« sonst tendenziöse Gruppierung, über die> Rolls des Grafen Stefan Tißa sagt, den Tatsachen «rtsprichi. Ich war in jener Zeit Mitglied des Kabinetts Tißa vnd schloß mich als solches seinem Verfähren, seinem Stand­punkt an; ich wäre auch sünst nicht Mitglied der Regierung geblieben. Obgleich ich nicht Mitglied der gemeinsamen Regie­rung tvar, nahm ich auf aüerhöcysten Befehl am 31. Juli an den Beratungen des gemciNamen -Ministerrates teil und ich stellte mich mit Tißa auf den Standpunkt, daß der letzte Frie- vmsantrag Gret)s- nicht zurückzuweism sei. Tas Rotbuch teilt vbrigMâ das Protokoll dieser Sitzung mit. i Auf die Frage des BerichterstaLLes, ob es den Tat­sachen entspreche, daß er, wie die Gerüchte besagen, die Ursache dessen fsi, daß wir nicht rechtzeitig mit der Entente Frieden sAießen konnten, und daß der Herrscher bereits NN Jahve 1918 ohne Rücksicht auf DewschlanL Frieden Wießen wollte, antwortete Graf Buriän: —- Diese Auffassung ist durchaus unbegrmrdet. Ich war seit ^er «in überzeugter Aichänger der Frisdensides, was ich auch rn der Zeit meiner ersten, namentlich aber in der Zeit meiner zweiten TätigLeit als Minister des Aeußern durch Taten und durch öffentllch« Errlärungen genügsam bezeugt habe. In dieser AngsleZeicheit bestanden zwischen mir 'und rem Herrscher keine Gegensätze und ich konnte eine FriedenZaktion dès Herr- fl^rs um so weniger vereiteln, weil er mich in seine beMg- Wen Wsichten stets einbszogen und sie durch mich ausführen gelassen hat. An jenen Beramngen, die der frühere Herrscher NN Hauptquartier mit Kaiser Wilhelm^ geführt hat, nahm auch ich teil und ich war mit dem bei dieser Gelegenheit zum Ausdruck gekommenen Friedenswillen sowie auch mit der Be­sprechung der FriedenLnwglichkeiten völlig einverfiandsn. Graf Buriän führte im Laufe der UnterredMb weiter aus, daß wir damals den Führern der deutschen Politik des­halb nicht sagen konnten, daß wir unbedingt zum Friedens- 8 schluß entschlosieii und daß wir längst an der Grenze unserer Leistungsfähigkeit angekommen seien, weil wir mit ' dsn l^utscyen Reich in einem Bündnisverhältnis standen, das die öffentliche Meinung der Monarchie Jahrzchnte hin- durch gulgsheißsn hatte und Lei dem auszuharren dem Mi­nister des Aeußern nicht nur als unsere Pflicht, sorârn als unser Existenzruteresfe erschienen ist. Diese Auffasiung, so fuhr Graf Buriän fort, habe der Verlauf des Krieges, von dessen letzter Epoche abgeschen, nicht desavouiert, ja auch nicht berichtigt. Es habe im Sommer dieses Jahres noch dis An­sicht geherrscht, daß ein Bruch mit Deutschland uns um un­sere Stütze in der Friedenskonferenz bringen müßte. Ueber einen unmittelbar bevorstchenden Zusammenbruch Deutsch- lands sei nichts bekannt gewesen, man habe auch die Fest­stellung der Undurchbrechbarkeit der deutschen Front, wie sie "durch die Oberste deutsckie Heereslmtung erfolgt ist, nicht ignorieren können. Die öffentliche Meinung Deutschlands sei von dem richtigen Stand der Dinge nur mangelhaft uiiterrickstet gewesen, wir, so bemerkte Graf Buriän weiter, hatten zwar unsere Nachrichten und Beobachtungen, auf Grund i^ren wir die veränderte und in Veränderung befind­liche Kriegslage erkennen konnten, aber den so sehr vermin- deinen Grad der deutschen Widerstandsfähigkeit hatten wir nicht gekannt. UnsLre,Bcobachtungen wurden natürlich Lei den füh­renden Persönlichkeiten der deutschen Politik zu Worte ge­bracht, ohne daß wir jedoch ein reines Bild hätten schalten können. Der verhängnisvollste Irrtum des Krisaxs war der Tauchbootkrieg. Gmf Buriän stellte fest, daß er wäh­rend seiner ersten Ministerschast gegen diesen kämpfte, da er keinen Augenblick daran zweifelte, daß der Tauchbootkrieg di« Kriegserklärung Amevikas zur Folge haben werd«. Einige Wochen nach der Wd>intwrg des Grafen Buriän war der Tauchbootkrieg begonnen, und die Antwort war tatsächlich die Kriegserklärung Amerikas. Tas war, sagte Buriän, der Wendepunkt des Krieges. Von diesem Augenblicke an war von der lZntents nur'stärkstes Selbstvertrauen, doch keine Friedcnsber«itschaft mehr zu erkennen. ! Auf die Frage, ob wir vor der großen deutschen. Offensive im Frühjahr des Jahres 1318 noch Frieden hätten schließen könnM. antwortete Graf Buriän: — An drsse Mögüchkèii glaube ich Nlchi. Im Frühjahr 1918 baute die Entente schon stark ans ihren Sieg. Sre glaubie, die Gefahren des Tcmchbootkrieges bereits niedergekönipst zu haben, jedenfalls waren die Ententestaaien über den Schrecken himveg. Die Entente war infolgedessen nicht mehr gencigt. einen Frieden zu schließen, der gleichbedimtsnd gewesen wäre mit der Entsagung von wichtigen Kriegszielen. Aber ne hätte auch nicht Friä>en schließen rönnen, v^e ihren Verpflichtim- M aegenübsr rhren italieirischen, serbischen und rumänischen Bevbunderen in irgendeiner Aeise Genüge zu Lun. so hatten Äir also einen Sondersrieden, der tmâ dre Jmegritai unseres Gebietes gestchert hätte, nicht schließen können, wir hätten den Sonderfrieden mit dem Verlust einzelner Oandesteils l>ezahl«r Wüsten, hätten aber auch mit einer KriegserklärungTeutschlandS rechnen müssen, worauf unS unsere kleinen Nachlmrn wieder an. gearifstn hätten. Die Geschichte wird entscheiden, wen die Anrnittelbare Jeraniworilrchkett für die lyervorrufung belastet jenes Krieges, dessen Ursacheiz sicherlich eher in den langen politischm Entwicklungen chs in irgend- einem tragischen Inzürenz zu suchen sind. Ich be­greife es, daß die schreckliche Katastrophe die Völker anregt, die Schuldigen zu suchen. bin der Auffassung, daß die ge- Weene Monarchie den Krieg nicht wollte, demgegenüber be­reitete sich Rußland in jeder Weife für den Krieg vor und auch Frankreich war zum Kriege lnfolae seines Bündnis- Vertrages und der niemals erloschenen Revancheidce geneigt. In England waren die'Auffassungen sehr geteilt uiid das zeigen eben die Enthüllungen Lord Haldanes; sie zeigen, daß oi« amtlichM Kreise sich auch für diese Möglichkeiten vorbe­reiteten. Betreffend die deutsche Politik kann man feststellen, daß sie in dem letzten Jahrzehnt keinen AnZriffscharakter trug. Uow Tage. Budapest, I. November. Ackerbaumlnister Rubine! über die Entwirrung. Ackerbauminister Julius Rubine! erklärte einem Mitarbeiter des Az Ujsâg, dass Sir George Clerk unsere Partei- und Kräfteverhältnisse genau kenne und auch mit den politischen Persönlichkeiten im reinen sei. Die Ein­berufung der -Nationalversammlung, die Schaffung eines gesunden parlamentarischen Lebens ist — so jagte Rubine! — unsere dringendste Aufgabe. Einem Terror, der die Freiheit der Wahlen gefährden könnte, brauche man nicht zu befürchten, weil die Regiemng kein Parlament ohne Opposition wünsche. Wem die Sozialdemokraten und Nationalitäten auf das verflosiene Parlament irgend einen Einfluß hätten Msüben können, wäre Ungarn nicht so tief gesunlen, wie N der, Fall ist. Die Differenzen hatten im parlamentarischen Wege geebnet werden können. Im Lager der Parteien, die die Regierrmg nicht unter­stützen, befänden sich wertvolle Männer, auf deren Mit­wirkung das Land nicht verzichten könne. Diese wolle niemand verstummen machen. Die Konzentration sei möglich und wird auch gemacht werden. Ausscheiden Alexarrder Eâizmadias aus der sozial^ demokratischen Partei. N^pßava meldet: . Infolge der übereinstimmenden Meldimgsn, wonach Alexander Csizmadia mit der Regierung wegen seines Eintrittes in die Regierung Verhandlungen Pflege, wurde Csizmadia aus Grund eines Beschlusses der sozialdemokra- tischen Partei vom Parteisekretariat aufgefordert, seiirerseits Mitglieder in ein Schiedsgericht zu nominiererr, Csisma- -d i a hat imN an das Parteisekretariat ein Schreiben gerichtet, in dem er erklärt, daßersichnichtmehr als Mit­glied der sozial demokratisch en Partei be­trachte. Infolge deffen ist das schiedsgerichtliche Verfahren naturgemäß gegenstandslos geworden. Die Königspartci. Das Blatt Magyarorßâg meldet die Nachricht, daß die „Partei des ungarischen Königtums" ün Begriffe ist, sich zu einer politischen Pariéi umzugeftalten, und daß sie zu diesem Ztoecke Verhandlungen mit einer derzeit sich organisierenden royalistischen Fraktion begonnen habe. Wie nun die Königs­partei offlziell erklärt, entspricht die Nachricht in dieser Form nicht der Wahrheit. Die Partei hat nicht die Wsicht, ihr ur­sprüngliches Programm zu ändern und sich auch mit der Tagespolitik zu befassen. Die .Kraft der Bertvirk- lichung ihrer Ziele liegt eben darin, daß sie über der Tagespolitik steht. Der Nachricht lag tvahrscheinlich der Sachverhalt zugrunde, daß einigg Mitglieder der Partei iN der Tat mit einige« .Herren in Berührung traten, die sich um die Gründung einer neuen .Königspartei bemühen, um diese .Herren von der Ueberflüssigkeit ihres Unternehmens zu übcr- zeugem Es ist nicht üblich, Ftrsionsverh-andlungen zu pflegen mit Parteien, die erst im Entstehen begriffen sind, also noch nicht existieren. Tie Königspariei führt daher keine solchen Berhaudlungen. Derartige"neue Formationen sind übrigens nicht notwendig; dis bereits beflel)en,de und die monarchistisch gesinnt« Büraerschasl deS Landes in sich begreifende Partei heißt, wie in der Vergangenheit, so auch in Znkmrfr, alle dieser Idee getreuen Bürger willkomnien. RsMblrK Gsstsrrsich. Parteüeg der sozrasdemokratischen Arbeiter. Wien, 81. Oktober. Heute Vormittag wurde der Parteitag der soziale demokratischen Arbeiterpartei Deutsch­österreichs eröffnet. Au? der Tagesordnung stehen außer Berichten über die Tätigkeit des Parteivorstandes und Klubs der sozialdeinllkrarischen Abgcordneken, die Präsident Seitz erstaiien wird, unter ariderem noch folgende zwei Punkte: Versa ssungsiragc, Rcserent Siaarskanzler Renner, und soziales Wirt schaftspro gramm, Refereick Dr. Otto Bauer. Ilngeiisr l^'-ö Delegirrre sind angemeldct. Voir ausländischen Parféién find venreten: die deutsche S.ozial- demokralie, von der ischecho-slowakischen Rx:publil die tschecho. slowatischen Soziald-nnoiraten, die reichsdeutsche Mchrheits- Partei und die iMavhängige Partei Deutschlands. Im Allflr.rge deS ParieivorsianLes eröffnet Präsident Dr. Ssitz den Parteitag mit einem Na ch r u f s ü r D r. A dl e r, dessen Person imd Wirksarâit er würdigte. Nach der Be­grüßung der ausländischen Gäste teilt Seih mit, daß an Dr. Haase ein S y mp a t h i e t e l e g r a in in abgegangen sei. Seitz erklärt, der Parteitag werde die Richtlinien für das künftige Wirken der Partei bestimmen und es als erstes nnd oberstes Ziel betrachten, die E i n i g ke i t d e s Proleta­riats zu wahren und für sie nicht nur im Jnlande, son­dern auch in der Jnlerrmtiormle zu wirken. Zu VorsitzLnden wurden gewählt: Präsident Seitz, Euler sLinzj, Bürgermeister Muchitsch sGrazs, ALgeord- ireter Tomschik sWienj. Der Eröffnungssitzung wohnten Staatskanzler Renner, Landeshauptmann Sever und Bürgermeister Reumantr bei. sU. T.-K.-B.1 und Republik Deutschland. Die Volksabstimmung in Obcrschlesien. Paris, 31. Oktober. Chicago Tribuns meldst, daß in Brest 5000 zur Uebev- wachu ng der BolksabstiMmungin Oberschlesieu bestrmmte amerikanische Soldaten angekommen s^ien, .Der G«Wl»lstakschef der amerikanifchW StrAtkräfte in Frankreich General Boot habe jndessen noch keine In­struktion erhalten, diese Truppen der rnteralliierten Militär- kommisiion oder der Friedenskonferenz zur Verfügung zu stellen, und so tverden vcrnurtlich d-ie Truppen in Brest bleiben, bis ein Auftrag aus Amerika eintrifft. Es werden noch weiter« amerikanische Truppen erwartet, aber solange der Senat den Friödensvertrag nicht ratifiziert habe, sei es kaum möglich, amerikanische Truppen unter den Befehl des Völkerbundes zu stellen. Immerhin wäre es möglich, daß sie inter­alliierten M i l i t är k o m mi ss i o n zur Verfügung gestellt werden, die Clemenceau an Stelle des Versailler Kriegsrates für die Uebergangszeit zu begründen wünscht, an deren Spitze Foch stehen soll. 'sU. T.-K.-Ä.j Der Oberste Rat und die Wafsenstillstandsbedingungen, Paris, 31. Oktober. sFunkspriich.s Der Oberste Rat hat in seiner heutigen Sitzung die Beratungen über den Bericht bezüglich der von Deutschland nicht vollständig erfüllten W a f f e n ft i l l st a n d s b ed i n g u n g e n 'ortgesetzt. Der Oberste Rat hat die Möglichkeit ins Auge gefaßt, ein Pro­tokoll von Deutschland unterzeichnen zu "assen, in dem es sichverpflichtet, auch nach Ratifizierung des Friedensvertrages die noch nicht erfüllten Waffenstillstandsbedingungen auszufüh­ren. Weiter hat der Oberste Rat die an die deutsche Regie­rung wegen der Beschwerde der Polen über die deutschen Vorbereitungen zu den Gemeinde- Wahlen in Oberschlesien zu richtende Note gut- gehechsn^ in der Deutschland ersucht wird, die Wahlen bis zumEintreffenderfürdieVolksabstimmung bestimmten Kommissäre der Alliierten zu verschieben. sU. T.-K.-B-s V-riS, 81. sewb«. Der Oberste Rat hat vor Inkrafttreten des Friedens an Deutschland einen Vorbehalt wegen Nichterfüllung der Bedin­gungen des Waffenstillstandes gerichtet. Es wurden Marschall F och für die Armee, der englische Schisfskapiiän Fuller für die Marine und Celles für die Finanzen gehört. Deutschland wird die Besetzung der baltischen Provin- zen und der Zwischenfall von Scapawlow vorgeworfen und in finanzieller Beziehung vor gehalten, daß nicht alle Sum­men gezahlt wurden, die für den Unterhalt der Besetzüngstrup- pen vorgesehen worden sind. Auch bei der Uebergabe des Ma­terials seien Unterlassungen vorgekommen. Abgesehen von fünf cm Holland verkauften Schiffen fehlterr noch 42 Loko­motiven und mehrere tausend Waggons. (Ui T.-K.-B.1! Die Heimkehr der Truppen. Berlin. 81. Oktober. Die Reichsr^ierung hat in der gestrigen Kabinettssitzimg den Beschluß gefaßt, daßsamtlicheTruppen, dienlcht Lis zum 11. November die deutsche Grenze passiert haben, als fahnenflüchtig erklärt werden, sti. T.-K.-B.) Die Vertretungen Deutschlauds in Rom. Washiugton, 31. OktoS«. Chicago Daily News berichten aus Paris, daß Graf Bern st orfsdeut sche rBotschafterbeim Quirl- n a l und Baron von Bergen deutscher Vertreter beim V a- tikan werden wird. sU. T.-K.-B.) Jugoslawie«. Schwierige Lage der serbischen altradikalen Parier. Berlin, 3t. Oklob«. Die Deutsch; Mgemeine Zeitung meldet aus Zürich: Pasics hat um Enthebung von den Funktionen eines Friedensdelegierten arigesucht. Als Grund Uefür wivd die' Nolwewdigkelt seiner Anwesenheit in Süd­fl a w i e n angesel^, da sich die altradika! e Partei, deren Führer Pasics ist, durch ihre antisüdslawi, sche innere Politik in einer schwierigew Lage kesindet. sU. Frattkrerch. Der Schah von Persien bei PomcarL Paris, 30. Oktv?«r. Der Schah von Persien ist heute vom Präsidenten Poincarè enrpfangen worden. (U. T--K.-B.) Guglattd. Gn Vertrauensvotum für die Regierung. Paris» 31. Oktober. Makin erfahrt telephonisch aus London: Im Unter­hause fand gesteim nachmittag eine große Finanz­debatte statt, in der Lloyd George die Ver­trauensfrage stellte. Clyne â brachte im Namen der Arbeiterpartei einen Antrag ein, das Unterhaus solle beschließen, daß all« gegenwärtigen Ausgaben fürKriegsmaß- nahmen nicht gerechtfsrtigtseien und daß zur Verminderung der fmcmziellen Lasten eine Vermögens­abgabe eingeführt irerdeii solle. Lord Robert Eecrl erklärte, das beste Mittel, die Produk­tion zu heben und zu befriedigenden industriellen Verhält­nissen zurückzukchren, sei die Erhebung derArbeiter zu Teilnehmern des Unternehmens. .Hierauf nahm Lloyd George das Worck zu einer sscharf hervorgestoßenen Erklärung. Die Re- ! gierung umsse vor allem allerlei Unterschiebungen entgegen- s treten, die nur geeignet seien, den öffentlichen Kredit zu schä­digen. Unterstützungen der Eisenbahngesell- > schaften würden sofort eingestellt werden, sobald er nur hiezu die Vollmacht erhalte. Im nächsten Jahre sei ein Ueberschuß in den Staatseinnahmen zu erwarten, der ge­statten werde, die Kriegsschuld zu vermindern. Die ge» jamte Kriegsschuld werde nach dem fertig» gestellten Finanzplon in 50 Jahren amor­tisiert sein. DSr Krieg sei der kostspieligste, dsn ev je gegeben habe und nun schleudere man der Regierung, alS ob sie dafür allein die Ver» antwortung trage, die Riefensumme von 8 Milliarde» Pfund ins Gesicht, die man schuldig geworden sei. Wer die Regierung habe LiePensionenumILOMil.» jion en Pfund erhöht. Sie Hobe Solb

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